Tradition im Harz

Harzer Rotvieh wird in Braunlage auf die Almwiesen getrieben

Kühe werden beim Almauftrieb von Kuhhirten von der „Verlobungswiese“ in Richtung „Hexenritt“ getrieben. Die Stadt Braunlage im Harz veranstaltet zum dritten Mal einen eigenen Almauftrieb.

Kühe werden beim Almauftrieb von Kuhhirten von der „Verlobungswiese“ in Richtung „Hexenritt“ getrieben. Die Stadt Braunlage im Harz veranstaltet zum dritten Mal einen eigenen Almauftrieb.

Foto: Stefan Rampfel / dpa

Braunlage.  Etwa 300 Schaulustige säumten die Strecke am Wurmberg. Die Veranstaltung in Braunlage fand zum dritten Mal statt.

Das Rote Harzer Höhenvieh ist am Samstag in Braunlage feierlich auf Almwiesen getrieben worden. Gegen elf Uhr setzten sich etwa ein Dutzend Tiere von der Talstation der Wurmbergseilbahn in Braunlage in Bewegung. Der rund halbstündige Aufmarsch führte die Tiere zum Hexenritt-Gelände südöstlich von der Wurmbergspitze. Kuhhirten zu Fuß und auf Pferden führten die Gruppe in flottem Tempo an, begleitet wurden sie von etwa 300 Schaulustigen, darunter auch Familien mit Kindern.

Die Veranstaltung am höchsten Berg Niedersachsens, dem Wurmberg, fand erst zum dritten Mal statt, wie die Braunlager Tourismusgesellschaft mitteilte. Der populärere Viehaustrieb in Wildemann im Westharz war in diesem Jahr erneut wegen der Corona-Pandemie ausgefallen, die traditionelle Veranstaltung hätte am 5. Juni stattfinden sollen.

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Der Viehaustrieb ist populär im Harz

Im Harz wird das Rotvieh traditionell an verschiedenen Orten nach dem Winter auf Wiesen ausgetrieben. Neben Braunlage und Wildemann gibt es unter anderem auch in Sankt Andreasberg eine ähnliche Veranstaltung.

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