Braunschweig. Ari Kimiaei-Asadi stellt Braunschweigs Gastrowelt auf Instagram vor. 100 Restaurants hat er ausprobiert, will aber kein Kritiker sein.

Selbst kochen, das tue er schon lange nicht mehr: Arasch Kimiaei-Asadi, genannt Ari, lebt in Braunschweig und isst beinahe täglich auswärts. Daraus hat er Hobby und Nebenverdienst gemacht. Auf Instagram stellt er Braunschweigs Gastronomie in kurzen Videoclips vor. „Foodblogger“ nennt sich sowas dann im Internet, weswegen Kimiaei-Asadi unter dem Namen „aris_foodspots“ firmiert.

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In den Videos breitet er meist eine Vielzahl an Gerichten vor sich auf dem Tisch aus, filmt mitunter die Köche beim Zubereiten und Anrichten. Nicht immer sind es Restaurants, auch die Dönerbude von nebenan ist dabei. „Ich bin kein Feinschmecker, ich könnte auch für den Rest meines Lebens Döner essen“, erzählt Kimiaei-Asadi.

In seinen Videos wolle er den Zuschauern lediglich einen Eindruck vom Restaurant und dem Essen dort vermitteln. Meist erreichen die Videos mehrere Zehntausend Menschen. Über 100 Restaurants und Cafés hat er mittlerweile vorgestellt. Neben der Braunschweiger Gastronomie ist er auch in der Region, in Peine oder Salzgitter unterwegs, stellt ab und zu auch Restaurants aus Hannover, Berlin oder Hamburg vor.

Braunschweiger Foodblogger: Das sind Qualitätsmerkmale bei Pizza und Döner

Ari Kimiaei-Asadi stellt auch Fast-Food wie Hamburger vor.
Ari Kimiaei-Asadi stellt auch Fast-Food wie Hamburger vor. © aris_foodspots | Arash Kimiaei-Asadi

Als Restaurant-Kritiker will er bewusst nicht auftreten und führt auch keine Bewertungsskala. „Geschmack ist subjektiv, ich zeige nur Restaurants, in denen es mir persönlich schmeckt. Außerdem will ich ja nicht, dass mir die Braunschweiger Köche in Zukunft ins Essen spucken“, sagt Kimiaei-Asadi und lacht. Wenn das Essen schlecht war, veröffentliche er die Videos gar nicht erst. Größtenteils habe er die Restaurants schon getestet, bevor er sie vorstelle. Seit kurzem wirbt er auch gegen Bezahlung für einige Restaurants oder verwaltet ihren Social-Media-Auftritt.

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Ein paar Qualitätsmerkmale gebe es aber doch. Beim Döner sei das zum Beispiel ein von Hand gesteckter Drehspieß. Bei der Pizza original italienische Zutaten, vom Mozzarella bis zum Mehl. Da er bereits fast jedes von ihm für gut befundene Restaurant in der Löwenstadt vorgestellt hat, kommen nun die Cafés dran. Ein weiteres Projekt ist eine Reise nach Teheran, wo die Familie von Kimiaei-Asadi herkommt und sein Vater noch immer lebt. „Ich werde auch das Essen dort vorstellen, das haben meine Follower so entschieden“, sagt er. Sein Lieblingsgericht ist Gheyme, ein Eintopf mit gelben Linsen und Lamm- oder Rindfleisch. Ein Gericht, das man im persischen Restaurant auf jeden Fall ausprobieren sollte, so Kimiaei-Asadi.

Welches die Lieblings-Restaurants von Ari Kimiaei-Asadi sind, was er bei den Restaurant-Videos erlebt hat, und welche Landesküche ihm in Braunschweig noch fehlt, erfahren Sie im Podcast „Yes BS“ in der E-Paper-App, auf Spotify und Apple Podcasts.