Braunschweig. Feuer in einem viergeschossigen Wohnhaus in der Ekbertstraße. Die Flammen drohten auf den gesamten Dachstuhl überzugreifen.

Mehrere Anrufer alarmierten am Samstagmittag die Feuerwehr über einen Brand im Dachbereich eines Wohnhauses in der Ekbertstraße in Braunschweig. Gegen 13 Uhr ist dort ein Feuer ausgebrochen. Der hölzerne Dachvorbau im hinteren Teil des Hauses stand in Flammen. Die Gefahr bestand, dass sich das Feuer auf weitere Teile des Daches ausbreiten könnte, weshalb zusätzliche Einsatzkräfte angefordert wurden. Der Löschzug der Hauptwache und die Ortswehr der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt eilten zur Unterstützung herbei.

Die Feuerwehr wurde am Samstagmittag zu einem Brand in der Ekbertstraße gerufen.
Die Feuerwehr wurde am Samstagmittag zu einem Brand in der Ekbertstraße gerufen. © FMN | Jörg Koglin

Zunächst war unklar, ob sich noch Personen in der Wohnung befanden. Nachdem dies ausgeschlossen werden konnte, konzentrierte sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf die Verhinderung der Brandausbreitung und die Brandbekämpfung. Die Feuerwehr kämpfte sowohl von innen als auch über zwei Drehleitern gegen die Flammen. Dachziegel mussten entfernt werden, um Glutnester ablöschen zu können. Aufgrund der Wärmeisolierung gestaltete sich der Innenangriff jedoch schwierig, und die Feuerwehrleute mussten mehrfach versuchen, die Brandnester freizulegen. Nach rund 30 Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, aber die umfangreichen Nachlöscharbeiten dauerten noch eine Weile.

Am Samstagnachmittag kam es zu einem Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus
Am Samstagnachmittag kam es zu einem Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus © FMN | Jörg Koglin

Wohnung in Braunschweig nicht mehr bewohnbar

Die Wohnung unter dem ausgebrannten Dach ist nicht mehr bewohnbar. Weitere Wohnungen wurden durch Rauch und Löschwasser beschädigt. Mit einem Wassersauger wurde in den darunterliegenden Wohnungen Löschwasser aufgefangen.

Drei vor dem Wohnhaus abgestellte Fahrzeuge wurden zum Teil durch Dachteile beschädigt. Ein Pkw wurde durch die Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich geschoben, so dass größerer Schaden verhindert und die Löscharbeiten erleichertet wurden.