Wegen der vor einigen Jahren an Licht gekommenen Hinweise aus der Encrochat-App, hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Haftbefehl gegen zwei mutmaßliche Drogenhändler erlassen. Das berichtet die Staatsanwaltschaft Braunschweig in einer Pressemitteilung.
Die App Encrochat wurde wegen ihrer Verschlüsselung intensiv von der organisierten Kriminalität genutzt. 2020 infiltrierten die französische und die niederländische Polizei das Programm. In der Folge wurden tausende Verfahren eingeleitet.
Zwei Verdächtige aus Braunschweig mit SEK festgenommen
Im Fall, den die Braunschweiger Staatsanwaltschaft anschob, wurde ein 37-Jähriger aus Braunschweig in Berlin bei einem SEK-Einsatz festgenommen. Ein weiterer 40-jähriger Verdächtiger kam ebenfalls in Gewahrsam. Die beiden hielten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in einer „konspirativ angemieteten Wohnung“ auf, als der Zugriff am Donnerstag, 14. September, erfolgte.
Bei dem Zugriff wurden neben 70 Kilogramm Marihuana auch Kommunikationsmittel und Bargeld sichergestellt. Auch der Porsche des Hauptverdächtigen, immerhin etwa 200.000 Euro wert, wurde konfisziert. Die Zuständigkeit wurde demnach an die Staatsanwaltschaft Braunschweig übertragen. Seit Freitag, 15. September, befänden die beiden sich in Untersuchungshaft.
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