Braunschweig. In der Braunschweiger Nordstadt hat ein Mann am 5. Dezember eine Zehnjährige sexuell missbraucht. Die Polizei hat nun einen 26-Jährigen festgenommen.

Der Fall der missbrauchten Zehnjährigen in der Braunschweiger Nordstadt hat Anfang Dezember für viel Entsetzen in der Stadt gesorgt. Nun hat die Polizei verkündet, dass die Beamten einen Tatverdächtigen festgenommen haben.

Die Polizei ermittelte demnach einen 26-Jährigen und fasste ihn am Wochenende. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde der Mann am Montag der Haftrichterin beim Amtsgericht Braunschweig vorgeführt. Diese ordnete die Untersuchungshaft an.

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Der Mann soll am 5. Dezember ein zehnjähriges Mädchen sexuell missbraucht und zudem mit dem Tode bedroht haben. Wie die Polizei erläutert, sprach der Unbekannte die Zehnjährige an jenem Montagabend zwischen 18.30 und 19 Uhr am Mittelweg an. Das Mädchen war auf dem Heimweg.

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Zunächst bat er sie um Hilfe, da ihm diverse Gegenstände zu Boden gefallen waren. „Plötzlich griff er nach dem Mädchen und zog sie auf ein Baustellengelände“, heißt es in der ursprünglichen Polizei-Meldung. Der Mann missbrauchte die Zehnjährige und bedrohte das Kind dabei.

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Nach der Tat lief das Mädchen nach Hause und erzählte ihrer Mutter von dem Missbrauch – die Polizei wurde informiert. Da der Täter das Mädchen aufgefordert hatte, am Folgetag zurück zu der Baustelle zu kommen, plante die Polizei für Dienstagabend einen Großeinsatz. „Mit überregionaler Unterstützung wurde in der kompletten Nordstadt gefahndet“, erklärt Braunschweigs Polizei. „Der Einsatz führte leider nicht zur Festnahme des Täters.“

Knapp eine Woche nach Bekanntwerden des Falles hatte dann das Braunschweiger Amtsgericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben – die Polizei suchte seitdem mithilfe eines Phantombildes und einer Beschreibung nach dem Täter.

Zudem war die Polizei seitdem „durchgehend“ mit Beamten in Zivil präsent, um nach dem Tatverdächtigen zu fahnden, „aber auch, um auszuschließen, dass es zu weiteren Taten kommt“.

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