Neonazi stört Schülerdemo in Braunschweig und erhält Platzverweis

Braunschweig.   Die Kundgebung „Fridays for Future Braunschweig“ verläuft friedlich – bis sich ein polizeibekannter Neonazi unter die Teilnehmer mischt.

Nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg (16) gehen Braunschweigs Schüler freitags für den Klimaschutz auf die Straße. Dieses Foto stammt vom 1. Februar.

Nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg (16) gehen Braunschweigs Schüler freitags für den Klimaschutz auf die Straße. Dieses Foto stammt vom 1. Februar.

Foto: Marion Korth / Archiv

Ein Neonazi störte am Freitagmittag eine Kundgebung unter dem Titel „Fridays for Future Braunschweig“. Das teilte die Polizei am Abend mit. Rund 500 meist junge Teilnehmer zogen durch die Innenstadt, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen.

Auseinandersetzung bei Abschlusskundgebung

„Die gesamte Versammlung verlief absolut friedlich. Lediglich bei der Abschlusskundgebung kam es zu einer kurzfristigen verbalen Auseinandersetzung“, heißt es im Polizeibericht. Demnach hatte sich ein 20 Jahre alter polizeibekannter Neonazi unter die Versammlungsteilnehmer gemischt. Da er sich uneinsichtig gezeigt habe, sei er zunächst von der Versammlung ausgeschlossen worden, so die Polizei. Später wurde ihm ein Platzverweis erteilt. red

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