Das Ringgleis erreicht das Östliche Ringgebiet

Braunschweig.  Der nächste Abschnitt entsteht zwischen Gliesmaroder Straße und Ebertallee. Allerdings ist der Weg dort ist nicht unproblematisch.

Der alte Fuß- und Radweg zwischen Nußberg und Bahngleisen wird zum neuen Ringgleis-Abschnitt. Eine Asphaltierung ist geplant, damit sich der Weg bei jedem Wetter nutzen lässt.

Der alte Fuß- und Radweg zwischen Nußberg und Bahngleisen wird zum neuen Ringgleis-Abschnitt. Eine Asphaltierung ist geplant, damit sich der Weg bei jedem Wetter nutzen lässt.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Wenn auch mit Umwegen – im nächsten Jahr soll es auf dem Ringgleis rund um die Stadt gehen. Der Planungsausschuss hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, dass das wichtige Stück zwischen Gliesmaroder Straße und Ebertallee gebaut wird. Das Ringgleis wird dann durch drei Stadtteile führen: Westliches Ringgebiet, Nordstadt und erstmals durch das Östliche Ringgebiet. Eine aufgegebene Eisenbahntrasse, die man zum Fuß- und Radweg umbauen könnte, gibt es dort jedoch nicht – es fahren Züge. Der neue Fuß- und Radweg muss darum parallel zur Trasse gebaut werden.

Wo sie gebaut werden sollte, darüber hatte es im gesamtstädtischen Ringgleis-Arbeitskreis eine lange Diskussion gegeben. Einfach einen Weg in oder an den Kleingärten im Norden zu nutzen, wäre günstig gewesen. Die Kleingärtner sperrten sich jedoch. Außerdem: Radfahrer und Fußgänger hätten in diesem Fall den Weg nicht ganz für sich allein ­– Autos von Kleingärtnern, Rettungsfahrzeuge und Müllabfuhr wären dort ebenfalls unterwegs. Das soll vermieden werden. Das neue Ringgleis-Teilstück wird darum zwischen Gleisen und dem Nußberg gebaut.

Der Weg ist nicht unproblematisch. Um Eingriffe in die Vegetation möglichst gering zu halten, wird das Ringgleis nicht überall die übliche Breite von drei Metern haben. Es wird einen schmaleren Abschnitt mit einer Breite von 2,50 Metern geben. Außerdem muss eine kleiner Anstieg, der eine Steigung von acht Prozent aufweist, leicht abgetragen werden.

Die Kosten des 1,3 Kilometer langen Abschnitts wurden mit 410 000 Euro berechnet.

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