Weihnachtsmarkt – Abends kamen nur Wenige

Vorsfelde  Zwei Tage lief der Vorsfelder Weihnachtsmarkt. Das abschließende Fazit fällt gemischt aus – der Organisator blickt jedoch nach vorn.

Die Veranstaltungen für die Kinder kamen beim Vorsfelder Weihnachtsmarkt gut an.

Foto: regios24/Helge Landmann

Die Veranstaltungen für die Kinder kamen beim Vorsfelder Weihnachtsmarkt gut an. Foto: regios24/Helge Landmann

Von der Eröffnung am vergangenen Donnerstag bis zum abschließenden Konzert der Big Band Tappenbeck in der St.-Petrus-Kirche – der zweitägige Vorsfelder Weihnachtsmarkt wartete mit einem neuen Konzept auf, bei dem Kultur, Kinder und Kirche im Mittelpunkt standen.

Lob gab es von den Besuchern über den „kleinen und kuscheligen Weihnachtsmarkt“, der vielen gefallen hatte. Dass Vorsfelde-live-Chef Axel Wagener dennoch Bilanz mit einem lachenden und einem weinenden Auge zieht, liegt am unterschiedlichen Publikumsinteresse an den einzelnen Veranstaltungen.

„Sowohl der Donnerstag als auch der Freitag waren nachmittags zufriedenstellend besucht“, freute sich Wagener. „Vor allem der Laternenumzug mit dem Nikolaus und dem Rentier war tip-top“. Doch dass das international bekannte Ensemble „Saxophon Quadrat“ fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielte, habe ihn persönlich hart getroffen, gibt Wagener zu. „Vorsfelde ist für derartige Veranstaltungen ein schwieriges Pflaster“, klagt er über schlechten Besuch.

In Zukunft müsse überlegt werden, ob abendliche Programmpunkte auf den Nachmittag vorgezogen werden können, um mehr Resonanz zu finden. „Wir müssen unser Konzept weiter verbessern, sollten Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen vermeiden und auch die Kostensituation besprechen“, sagt Wagener, der Gespräche und Programm auf eine breitere Basis stellen will. „Es müssen mehr Verantwortliche ins Boot“, glaubt er, dass dann die Details zur Verbesserung der Gesamtveranstaltung auch fruchten. Nur zwei Schultern könnten den Weihnachtsmarkt nicht tragen.

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