Bombendrohung in der Autostadt

Wolfsburg  Die Polizei Wolfsburg hat am späten Mittwochvormittag einen anonymen Hinweis bekommen. Die Suche wurde am Mittag ergebnislos eingestellt.

Blick auf die Autostadt und das VW-Kraftwerk.

Foto: Christian Küfner, Wolfsburg

Blick auf die Autostadt und das VW-Kraftwerk. Foto: Christian Küfner, Wolfsburg

Um 10.35 Uhr geht der anonyme Anruf bei der Polizei in Wolfsburg ein. Der Inhalt: eine unbestimmte Bombendrohung, gerichtet gegen die Autostadt.

Experten der Polizei, die speziell für solche Einsatzlagen geschult sind, bewerten darauf die Situation und kommen zu dem Schluss: „Aufgrund der Unbestimmtheit der Drohung sind wir darin einig gewesen, dass einerseits weder für die Mitarbeiter oder die Besucher eine unmittelbare Gefahr besteht, dass aber andererseits die Situation so ist, dass wir zur Sicherheit das Gelände absuchen“, erläutert Polizeisprecher Sven-Marco Claus gegenüber unserer Zeitung.

Vor genau diesem Hintergrund wird die Autostadt auch nicht evakuiert und der Besucherverkehr läuft weiter wie bisher. Schulklassen sind unterwegs, verschiedene Besuchergruppen, einige Familien – Alltag in der Autostadt eben. Einsatzkräfte jedoch sind sofort seit Bekanntwerden der Drohung auf dem Gelände der Autostadt unterwegs – teils auch in Zivil.

Um 12.15 Uhr startet dann die geplante polizeiliche Durchsuchung gemeinsam mit dem Sicherheitspersonal der Autostadt. Im Einsatz dabei auch drei Polizeidiensthundeführer mit ihren Spürhunden: Sie durchkämmen das Freigelände sowie die Gebäude des Areals an der Stadtbrücke.

Die Suche bleibt jedoch ergebnislos und wird um 13.45 Uhr eingestellt.

Die Mitarbeiter der Autostadt wurden intern informiert – schon allein deswegen, weil normalerweise Hunde auf dem Gelände verboten sind und das ohnehin sofort zu Nachfragen und Gerüchten geführt hätte. Einige haben darauf – besorgt und ängstlich – zu Hause angerufen.

Die Autostadt bewertet den Einsatz sehr positiv. Von dort heißt es: „Die gezielte Absuche verlief in enger Abstimmung mit der Unternehmenssicherheit der Autostadt und wurde mit großer Ruhe und Zurückhaltung gemeinsam durchgeführt.“

Der Artikel wurde aktualisiert.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (4)
    Weitere Artikel aus diesem Ressort