Lärmschutz durch Ende der Autobahn-Sackgasse erhofft

Wolfsburg  Die Bürgerinitiative Lärmschutz A 39 informiert am Mittwoch alle interessierten Wolfsburger über das vorliegende Gutachten der Stadt und die Folgen.

Matthias Lemke, Sprecher der Bürgerinitiative, kämpft mit seinen Mitstreitern für Lärmschutz entlang der Autobahn 39. Foto (Archiv): regios24/Mottl

Matthias Lemke, Sprecher der Bürgerinitiative, kämpft mit seinen Mitstreitern für Lärmschutz entlang der Autobahn 39. Foto (Archiv): regios24/Mottl

Anders als in der Printausgabe vom Mittwoch berichtet beginnt die Veranstaltung um 19 Uhr. Ihren Ursprung hatte die Bürgerinitiative „Lärmschutz A 39“ vor sechs Jahren in Mörse. Vor zwei Jahren tat sich die Mörser BI dann mit der Fallersleber Initiative zusammen. Weil aber weitere Stadt- und Ortsteile betroffen sind, lädt die Vereinigung am Mittwoch, 5. Dezember, alle interessierten Wolfsburger in den Saal der Mörser Gaststätte Chris Inn, Im Dorfe 3, ein.

Wie exklusiv berichtet, geht es in der Informationsveranstaltung um das von der Stadt beauftragte neue Gutachten. Darin wird die von der BI seit Jahren vertretene Meinung klar bestätigt: Aus der bisherigen „Sackgasse A 39“ wird durch den Lückenschluss nach Norden eine durchgehende Verkehrsverbindung, die eine andere Verkehrsfunktion erhält und damit den Bund zu nachträglichem Lärmschutz verpflichtet.

„Dieses Ergebnis ist ein erfolgversprechender Weg, um das Land zu Schallschutzmaßnahmen zu bewegen“, urteilt der städtische Umweltamtsleiter Dr. Horst Farny, neben Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Thomas Krause von der Wolfsburg AG einer der Referenten des Abends. Der Umweltexperte hatte die Politiker bereits in der Sitzung des Umweltausschusses vorige Woche über die Ergebnisse des Gutachtens informiert und betonte, dass die Karten ohnehin ganz neu gemischt würden, falls die A 39 in Wolfsburg sechsspurig ausgebaut und damit „der Joker VW“ gezogen würde.

Nach Vorstellung der Bürgerinitiative und des Gutachtens geht es auch um die weitere Vorgehensweise und den Sachstand der Task-Force Verkehr von Stadt und Volkswagen.

Wilhelm Lieven junior von der Bürgerinitiative mahnt jedenfalls: „Wichtig ist, dass es nach der Veranstaltung weitergeht – die Leute dürfen sich danach nicht einfach zurücklehnen.“

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