47-jährige Wolfsburgerin getötet

Wolfsburg  Im Wolfsburger Stadtteil Reislingen wurde am Vormittag eine Frau in einem Einfamilienhaus tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus.

Beamte der Spurensicherung am Donnerstagabend bei der Arbeit am Tatort in Reislingen.

Foto: regios24/Weber

Beamte der Spurensicherung am Donnerstagabend bei der Arbeit am Tatort in Reislingen. Foto: regios24/Weber

Das 1. Fachkommissariat hat den Fall übernommen. Der Leichnam der Wolfsburgerin wurde laut Polizeisprecher Sven-Marco Claus beschlagnahmt, und es wurde in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig eine Obduktion beantragt. Mit dem Ergebnis sei am Freitag zu rechnen, sagte am Abend Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe.

Die Frau sei infolge äußerer Gewalteinwirkung gestorben, die Verletzungen deuteten nicht auf einen Sturz hin. Ihre Leiche wurde am späten Vormittag entdeckt. Vom wem und wann, wollte Claus nicht sagen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Es gebe keinen konkreten Verdächtigen, sagte Claus gegenüber unserer Zeitung, „wir ermitteln in alle Richtungen. Ausschließen können wir nichts.“ Auch ein Fremder, zum Beispiel ein Einbrecher, käme als Täter infrage, sagte am Abend Oberstaatsanwalt Claus Ziehe.

Die Frau war verheiratet und hatte zwei Kinder. Die Familie wurde von einem Seelsorger betreut. Das Haus wurde als Tatort beschlagnahmt. Bis in die späten Abendstunden ist die Spurensicherung vor Ort noch im Einsatz. Ermittler der Polizei befragten am Donnerstag auch die Nachbarn der Familie. Das Auto der Familie wurde von den Ermittlern abtransportiert, auch ein Polizeihund war im Einsatz.

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