Kirchengemeinde übt sich in Artenschutz

Wolfsburg  Die St.-Bernward-Gemeinde in Wolfsburg engagiert sich für den Artenschutz. Einen Nistkasten für Turmfalken hat sie schon. Nun wurden Bäume gepflanzt.

Andreas Hoppe (von links), Andrea Herweg, Michael Kühn, Tanja Wagenländer und Hans Ratzke pflanzten Bäume.

Foto: regios24/Helge Landmann

Andreas Hoppe (von links), Andrea Herweg, Michael Kühn, Tanja Wagenländer und Hans Ratzke pflanzten Bäume. Foto: regios24/Helge Landmann

„Lebensraum Kirche“ heißt das vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) unterstützte Projekt, mit dem sich die katholische Nordstadtgemeinde St. Bernward mächtig für den Artenschutz einsetzt. Jetzt wurde das Außengelände der Kirche an der Schulenburgallee neu gestaltet. Gut 25 Mitglieder der St.-Bernward-Gemeinde und des Nabu griffen in gemeinsamer Aktion zu Schaufeln, Spitzhacken und Harken, um heimische Bäume und Gehölze zu pflanzen. „Wir brachten Eichen und Ebereschen, Buchen und Wildkirschen in die Erde“, berichtete Vorsitzender Michael Kühn. „Alles, was optisch passt und der Natur und heimischen Tierwelt nutzt.“

Unter dem Motto „Gottes Schöpfung bewahren“ packten die Helfer mehr als vier Stunden lang kräftig an. Sie fuhren altes Strauchwerk ab, pflanzten neue Bäumchen, wässerten die jungen Pflanzen und leisteten so einen Beitrag zum Umweltschutz. Es war nicht ihr erster. „Es hat uns gefallen, dass die Gemeinde in ihrem Kirchturm einen Nistkasten für Turmfalken angebracht hat“, lobte Kühn. Seine Organisation würdigte das Engagement für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten mit einer Urkunde und einer Plakette, die an der Kirche angebracht wurde.

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