Standort stärken – Gespräch soll helfen

Wolfsburg  Dieses Thema beschäftigt Viele schon lange. Ein erstes Gespräch am runden Tisch soll nun Vorsfelde als Einkaufstandort in den Mittelpunkt rücken.

Am 23. November, 18.30 Uhr, kommen voraussichtlich im Schützenhaus Ortspolitik, Vertreter aus Handel, Handwerk und Verkehrsverein zum Austausch zusammen, geladen ist auch die Wolfsburg Marketing Gesellschaft (WMG), wie Ortsbürgermeister Günter Lach bestätigt. So ein runder Tisch steht auch auf der Agenda der SPD-Fraktion im Ortsrat.

„Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit dem Adventsgespräch mit Vereinen und Ehreamtlichen. Das führt zu einem intensiven Austausch, der das Gemeinschaftsleben Vorsfeldes bereichert“, sagt Lach und erwartet daher ähnliche Effekte auch beim Thema Geschäftswelt.

Die Problemlage ist klar und nicht neu. Leerstände, Ketten statt inhabergeführter Geschäfte, fehlende Auswahl – die Innenstadt hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren. Das sagen die Bürger, das sieht die Ortspolitik so.

Die WMG ist auch schon tätig geworden, allerdings gehören viele leerstehende Immobilien Privatleuten, denen die richtige Unterstützung zur Neuvermietung fehlt. SPD und PUG haben daher einen Antrag auf den Weg gebracht für eine Standortanalyse Vorsfeldes als Einkaufs- und Erlebnisstandort (WN berichteten). Viele Beteiligte aber setzen eher auf Dialog statt Analyse, begrüßen einen runden Tisch.

„Wir möchten gerne auch im Vorfeld der Drömlingmesse im Frühjahr Gespräche führen zum Thema Wirtschaftskraft und zur Entwicklung der Innenstadt. Zudem wollen wir hören, wo es Nöte gibt, bei denen die Politik helfen kann“, sagt Lach. Zusammengehörigkeit und Vorsfelde als Einkaufsstandort sollen mit dem Gespräch gleichermaßen gestärkt werden.

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