Wolfsburger kocht sich erneut an die Spitze im Land

Wolfsburg  Sven Elverfeld vom Restaurant „Aqua“ in Wolfsburg führt auch 2013 im „Gault Millau“ mit die Liste der niedersächsischen Spitzenköche an.

Sternekoch Sven Elverfeld liegt auch 2013 mit seinem Wolfsburger Restaurant „Aqua“ an der Spitze in Niedersachsen.

Foto: Dominique Leppin/dpa

Sternekoch Sven Elverfeld liegt auch 2013 mit seinem Wolfsburger Restaurant „Aqua“ an der Spitze in Niedersachsen. Foto: Dominique Leppin/dpa

In der am Montag in München vorgestellten neuen Deutschlandausgabe des französischen Gourmetführers „Gault Millau“ erreichten Elverfeld sowie Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück 19 von 20 möglichen Punkten. Beide wurden bereits vergangene Woche vom „Guide Michelin“ mit drei Sternen ausgezeichnet. Im „La Vie“ gibt es doppelten Grund zur Freude: Dessert-Spezialist René Frank holte den Titel „Pâtissier des Jahres“ nach Osnabrück. Insgesamt zeichneten die Kritiker 61 Restaurants im Land aus.

An Bühners Kochkünsten beeindruckte die Testesser das „dekorative Durcheinander“ auf den Tellern, das „jeden Bissen zur sinnlichen Offenbarung steigert“. Elverfeld in Wolfsburg verlor einen halben Punkt, weil er in den Augen der Gourmets zu häufig auf den „Wow-Effekt“ abzielt - mit 19 Punkten gehört er aber weiterhin zu den Weltklasse-Köchen.

Aufsteiger sind in diesem Jahr Götz Knauer vom „Torschreiberhaus“ in Stadthagen und David Mottl vom Wilhelmshavener „Marco Polo“, beide erkochten sich erstmals 17 Punkte. Diese Note erreichte auch das „La Terrasse“ als bestes Bremer Restaurant.

Um vom „Gault Millau“ ausgezeichnet zu werden, müssen die Köche mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen. Deutschlandweit schafften das 858 Küchen. Den Titel „Koch des Jahres“ sicherte sich Christian Jürgens, der im Restaurant „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee hinterm Herd steht. dpa

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