Per Expressbus zu Kunst und Konsumgütern

Wolfsburg  Seit zwei Jahren bringen sogenannte Wolfsshuttle-Busse Tagestouristen nach Wolfsburg. Die Zukunft des Projekts ist ungewiss.

Das Kunstmuseum ist einer der Initiatoren des Besuchershuttles.

Foto: Burkert

Das Kunstmuseum ist einer der Initiatoren des Besuchershuttles. Foto: Burkert

Ende Oktober ging die sechsmonatige Saison zu Ende. Ob die Wolfsburg Marketing Gesellschaft (WMG), die Autostadt, die Designer Outlets, das Kunstmuseum und das Phaeno ihr Gemeinschaftsprojekt auch im Jahr 2013 wiederholen werden, ist noch ungewiss.

„Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden“, sagt Christoph Kaufmann von der WMG. Konkrete Angaben zu den Fahrgastzahlen und zur Auslastung der zweimal wöchentlich von Hamburg und Berlin verkehrenden Busse wollte der Abteilungsleiter für den touristischen Betrieb allerdings nicht machen.

„Bis sich so ein Projekt am Markt durchsetzt, braucht man einen etwas längeren Atem“, erklärte er. Die Busse aus Hamburg, wo die 25-Euro-Ausflüge bereits im zweiten Jahr angeboten wurden, seien daher besser ausgelastet gewesen als die Busse aus Berlin. Allerdings könnte es auch sein, dass Besucher aus Berlin die Distanz zwischen der Hauptstadt und Wolfsburg lieber im schnellen ICE überwinden.

Bis zum Ende des Jahres wollen die Projektpartner entscheiden, ob sie in Kooperation mit zwei Reiseunternehmen aus der Elb- und der Spreemetropole auch im kommenden Jahr Wolfsshuttle an den Mittellandkanal rollen lassen.

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