Taucher durchkämmten Allersee

Wolfsburg  Vier Leichenspürhunde und ein Taucher suchten am Montag nach den Spuren eines 36-Jährigen Tatverdächtigen.

Polizei sucht auch heute nach dem mutmaßlichen Täter sowie der Tatwaffe im Allersee.

Foto: regios24/Anja Weber

Polizei sucht auch heute nach dem mutmaßlichen Täter sowie der Tatwaffe im Allersee. Foto: regios24/Anja Weber

Nach ihm wird seit Sonntag voriger Woche wegen versuchten Mordes gefahndet Gegen 13 Uhr brach die Polizei die groß angelegte Suchaktion ab.. Bevor der Taucher zum Einsatz kam, waren Beamte mit den vier Hunden in einem Boot über den See gefahren. Im Bereich des Nordufers schlugen die Hunde an. Die Polizei steckte daraufhin ein Gebiet unweit des kolumbianischen Pavillons ab, das der Polizeitaucher über anderthalb Stunden lang absuchte. Der stark verkrautete Boden erschwerte das Unterfangen.

Neue Hinweise im Zuge der Ermittlungen hatten die Ermittler zum Allersee geführt. Dort hofften sie, neue Beweismittel zu finden. „Wir suchen alles, von der Tatwaffe bis zu dem 36-Jährigen“, erklärte Figge, der aus ermittlungstechnischen Gründen nicht weiter ins Detail gehen wollte. „Es ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.“ Die Spürhunde, so Figge, könnten nicht nur den Geruch einer am Grund liegende Leiche wahrnehmen, sondern auch Gegenstände oder Kleidungsstück, an denen Blut oder menschliches Gewebe klebe.

Der gesuchte Vorsfelder soll am Sonntag vor einer Woche eine 46 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung in Vorsfelde nach einem Streit lebensgefährlich verletzt haben. Ihr Zustand, so Figge, sei zwar stabil, doch sie schwebe immer noch in Lebensgefahr. Ihr 26 Jahre alter Sohn war stark blutend vom Rettungsdienst in der Wolfsburger Straße gefunden worden. Die Mutter entdeckte die Polizei kurze Zeit später in einer Blutlache liegend in der nahe gelegenen Wohnung.

Nach Aussage des Sohnes soll es zu einem Streit zwischen ihm, seiner Mutter und dem gesuchten Bekannten, einem Nachbarn, gekommen sein. Wegen der brutalen Tatausführung stuft die Polizei den Flüchtigen als gewalttätig ein.

Heute Morgen setzt die Polizei ihre Suche fort.

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