Zustand der Vorsfelderin weiter kritisch

Wolfsburg  Blutiger Streit – Täter ist weiter auf der Flucht

Ein Rettungswagen erreicht das Klinikum. Seit Sonntag kümmern sich Krankenhausärzte um die verletzte Vorsfelderin.

Foto: Jörg Scheibe

Ein Rettungswagen erreicht das Klinikum. Seit Sonntag kümmern sich Krankenhausärzte um die verletzte Vorsfelderin. Foto: Jörg Scheibe

Die Polizei fahndet auch am Dienstag weiter nach einem 36-Jährigen, der am Sonntagmorgen gegen 4.10 Uhr einer 46-Jährige lebensgefährlich sowie deren 26 Jahre alten Sohn schwer verletzt haben soll. „Wir haben erste Hinweise“, berichtete gestern Polizeisprecher Sven-Marco Claus, der sich ansonsten aus ermittlungstaktischen Gründen mit weiteren Äußerungen zurückhielt. Die Frau lag auch gestern noch auf der Intensivstation des Klinikums. „Ihr Zustand ist stabil“, so Claus. Auch der Sohn liegt im Krankenhaus. Gestern Vormittag wurde die Spurensuche in der Wohnung des Opfers fortgesetzt.

Die Tat geschah in einer Wohnung in Vorsfelde in der Wolfsburger Straße. Laut Polizei geriet der Gesuchte offenbar mit der Frau und dem Sohn in Streit, der im weiteren Verlauf eskalierte. Sowohl der 26-Jährige als auch die 46-Jährige wurden jeweils am Oberkörper verletzt. Zur möglichen Tatwaffe machte Claus keine Angaben.

Der Beschuldigte flüchtete. Der 36-Jährige gelte aufgrund der Tat als gewalttätig. Er ist für die Polizei kein Unbekannter. Gegen ihn wurde bereits wegen Körperverletzungen und Eigentumsdelikte ermittelt.

Die Ermittler hoffen, dass zur Tatzeit Passanten oder Anwohner in der Wolfsburger Straße den flüchtigen Tatverdächtigen beobachtet haben. Weder die Fluchtrichtung noch die Art und Weise der Flucht sind bislang bekannt. Hinweise bitte das 1. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Wolfsburger Polizei, Telefon (0 53 61) 4 64 60.

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