Die Mobilität auf dem Lande verbessern

Wolfenbüttel  Die Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt sind gemeinsam Modellregion für eine Verbesserung der Mobilität auf dem Lande.

Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (Mitte) übergab den Zuwendungsbescheid an Jörg Röhmann. Rechts im Bild ist noch die Projektkoordinatorin Christiana Steinbrügge zu sehen.

Foto: Hueske

Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (Mitte) übergab den Zuwendungsbescheid an Jörg Röhmann. Rechts im Bild ist noch die Projektkoordinatorin Christiana Steinbrügge zu sehen. Foto: Hueske

Auch in den Kreisen Wolfenbüttel und Helmstedt gibt es eine Landflucht. Dieser Entwicklung wollen die beiden Landkreise gemeinsam mit dem Land aufhalten. Sie wollen für bessere Lebensbedingungen auf dem Lande sorgen oder, wie es Landrat Jörg Röhmann ausdrückte, sie wollen „den demografischen Wandel gestalten“.

„Mobilität und Erreichbarkeit sind für die Lebensqualität und Attraktivität als Wohn- und Arbeitsstandort von enormer Bedeutung, gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen“, weiß auch Landwirtschaftsminister Gert Lindemann, der auch für die Landesentwicklung zuständig ist.

Lindemann war kurz vor Weihnachten nach Wolfenbüttel gekommen, um den beiden Landräten Jörg Röhmann (Wolfenbüttel) und Matthias Wunderling-Weilbier (Helmstedt) einen Zuwendungsbescheid für das Projekt „Modellregion Mobilität im ländlichen Raum“ zu übergeben.

Die Fördersumme des Landes beläuft sich auf 213 000 Euro. Beide Landkreise geben zudem 40 000 Euro hinzu. Mit der Übergabe fiel der Startschuss für ein landesweit einmaliges Projekt, bei dem die Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit lokale Projekte und Angebote erarbeitet sollen zur Verbesserung der Mobilität auf dem Lande. Erste Ansätze seien bereits vorhanden, zum Beispiel das Bürgerbusprojekt in Schladen, berichtete Röhmann.

Der Landkreis Wolfenbüttel kann dieses Projekt gut mit seinem Projekt Gesundheitsregion verknüpfen. So werde ab 2013 eine mobile Arztpraxis im Landkreis eingesetzt, verriet Röhmann. Wunderbier-Weilbier sieht in dem bis 2015 datierten Projekt eine gute Möglichkeit, sich mit wichtigen Zukunftsfragen für den ländlichen Raum zu beschäftigen.

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