Schnee und Eis machten Autofahrern zu schaffen

Wolfenbüttel  Der Winter hat den Kreis Wolfenbüttel fest im Griff. Bei Schneeverwehungen und Straßenglätte gab es 17 Verkehrsunfälle.

Ein Räumfahrzeug der Städtischen Betriebe ist zwischen Halchter und Wolfenbüttel unterwegs.

Foto: Kai-Uwe Ruf

Ein Räumfahrzeug der Städtischen Betriebe ist zwischen Halchter und Wolfenbüttel unterwegs. Foto: Kai-Uwe Ruf

Der Winter hatte den Kreis Wolfenbüttel gestern Morgen fest im Griff. Bei Schneefall, Verwehungen und Straßenglätte kam es zu 17 Unfällen, berichtet die Polizei.

Ein siebenjähriges Schulkind sei leicht verletzt worden, als es am Mittelweg in Wolfenbüttel von einem Auto erfasst wurde, das ins Rutschen gekommen sei. Das Kind habe eine Prellung am Bein erlitten. Leicht verletzt worden sei auch ein Autofahrer, als in Destedt ein Wagen nicht rechtzeitig bremsen konnte und in ein vorfahrberechtigtes Fahrzeug schlitterte.

Zwischen 5 Uhr und 10.30 Uhr hätten die Autofahrer besonders mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen gehabt. Sechsmal habe es in der Stadt Wolfenbüttel gekracht. Die anderen Unfälle ereigneten sich laut Polizei auf den Straßen im Landkreis. Meist sei es bei Blechschäden geblieben. Autos kollidierten bei langsamer Geschwindigkeit oder rutschten in den Straßengraben.

In den Samtgemeinden Sickte, Cremlingen und Schöppenstedt geriet der Busverkehr ins Stocken. Schneeverwehungen und Straßenglätte machten es vor allem zwischen 5 und 7 Uhr morgens, schwierig voranzukommen, berichtet Joachim Böhme, Fahrdienstleiter des Reisebüros Schmidt. Die Autos haben auf der Landesstraße 625 vom Schöppenstedterturm bis nach Hötzum gestanden“, sagt Böhme. Erst gegen 8.30 Uhr habe sich der Verkehr normalisiert.

In Wolfenbüttel begannen die Städtischen Betriebe (SBW) laut kaufmännischem Leiter Stephan Hoyer um 4 Uhr mit den Räumarbeiten. Zwei Großfahrzeuge seien unterwegs gewesen, um die Hauptverkehrsstraßen zu räumen und abzustreuen. Auf den Nebenstraßen habe man allerdings nicht geräumt. Hoyer: „Dort war das nicht erforderlich.“

Insgesamt seien etwa 80 Mitarbeiter im Winterdienst eingesetzt gewesen. Ab 6 Uhr hätten Handkolonnen in der Innenstadt und auf den Radwegen Schnee geräumt.

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