Graffitis werden vom ehemaligen Hertie-Kaufhaus entfernt

Wolfenbüttel  Nach dem Erwerb der Hertie-Immobilie will die Stadt das ehemalige Kaufhaus in einen ansehenswerten Zustand versetzen.

Kevin Schmidt (im Vordergrund) und sein Chef Frank Lühr reinigten die Schaufenster des ehemaligen Hertie-Kaufhauses.

Foto: Hueske

Kevin Schmidt (im Vordergrund) und sein Chef Frank Lühr reinigten die Schaufenster des ehemaligen Hertie-Kaufhauses. Foto: Hueske

Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink überzeugte sich am Mittwochmittag persönlich vom Beginn der Säuberungsarbeiten am ehemaligen Hertie-Kaufhaus, das die Stadt aus der Insolvenzmasse der Löwenstraßen GmbH erworben hat (wir berichteten).

Frank Lühr und sein Mitarbeiter Kevin Schmidt von der Kissenbrücker Firma „Ex&Weg“ nahmen sich zunächst die Schaufenster vor, wo sie Plakate und Graffitis entfernten.

Für die Kissenbrücker Firma, die sich auf Graffitientfernung, Graffitischutz und Fassadenreinigung spezialisiert hat, ist das ehemalige Hertie-Kaufhaus schon fast ein Großauftrag, denn das seit 2009 leerstehende Gebäude ist in den vergangenen Jahren extrem mit Graffitis beschmiert worden. Das Gebäude war zu einem Schandfleck am Eingang der Fußgängerzone verkommen.

Nun ist es im Eigentum der Stadt, die es zunächst so weit aufpolieren will, dass das Gebäude äußerlich einen „freundlichen Eindruck“, so Bürgermeister Thomas Pink, beim Betrachter hinterlässt.

Die gereinigten Schaufenster werden zunächst mit Plakaten aus der städtischen Marketingaktion „Bei uns zuhause“ versehen, kündigte der Bürgermeister an.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung sollen zudem in den nächsten Wochen klären, was vom ehemaligen Kaufhaus noch nutzbar ist.

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