Tester unterwegs mit Elektro-Rädern

Wolfenbüttel  Drei Tester hatten in den vergangenen vier Wochen Zeit, E-Bikes zu testen. Bis zu 400 Kilometer legten sie zurück und zogen Bilanz.

Alexander Waturandang (von links), Gerald Purwin, Axel Keune, Tim Kollik und Mario Marchi mit den E-Bikes.

Foto: Frank Schildener

Alexander Waturandang (von links), Gerald Purwin, Axel Keune, Tim Kollik und Mario Marchi mit den E-Bikes. Foto: Frank Schildener

Die Fahrräder unterstützen den Radler mit einem Elektromotor beim Fahren. Bis zu 25 Kilometer je Stunde sind mit Batterieunterstützung zu erreichen, 90 Kilometer mit einer Akkuladung zu schaffen.

Alexander Waturandang und Mario Marchi vom Bike-and-Barbecue-Fahrradladen Hornburg hatten vor vier Wochen die Elektro-Räder zum Testen zur Verfügung gestellt. Nun mussten sie wieder zurückgegeben werden. Der Umstieg zurück auf das eigene Rad war stellenweise ungewohnt.

Der 42-Jährige Gerald Purwin nutzte das Leihfahrrad für den Weg zur Arbeit. 13 Kilometer legte er je Tour nach Osterwieck zurück. Sonst ist der Programmierer auf dem Weg zum und vom Büro mit einem Trekking-Rad unterwegs. „Ich sitze am Schreibtisch, da brauche ich das als Ausgleich“, sagte er. Mit dem E-Bike sei der Arbeitsweg ein gutes Stück weit komfortabler gewesen – vor allem, so der Hornburger, gegen den Wind auf dem Rückweg.

Tim Kollik (22) nutzte sein E-Bike ausgiebig in der Freizeit. Auch er berichtete ausschließlich Positives. „Ich bin im ganzen Landkreis unterwegs gewesen und im Harzvorland.“ Etwas mehr als 400 Kilometer kamen dabei zusammen.

„Wenn der Akku leer ist, wird es teilweise schwer, aber so ist das super zu fahren“, war er sichtlich zufrieden.

Ähnlich der 49-jährige Axel Keune: „Meine Frau und ich sind zwischen Hornburg und Schladen gefahren.“ Sein einziger Kritikpunkt drehte sich um die Beleuchtung des Rades: „Die streut im Dunklen nicht weit genug“, meinte er.

„Wir hatten noch ein Ehepaar aus Wolfenbüttel dabei“, berichtete Waturandang. Dieses habe sich ein weiteres Bike ausgeliehen, um zusammen fahren zu können. „Er ist über 70 Jahre alt“, so Waturandang.

40 Bewerber hatte es für die Testaktion gegeben, vier wurden schließlich ausgewählt. In erster Linie, so die Geschäftsinhaber, sollte mit der Aktion Werbung für das Fahrrad gemacht werden. Marchi: „Es ist viel schöner, die Gegend im Vorharz und rund um Hornburg mit dem Fahrrad zu entdecken, als mit dem Auto.“

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