Experten sprachen über die Gefahren durch Drogen

Wolfenbüttel  Alkohol, Drogen und Medikamente – um diese Stoffe ging es in einer Informationsveranstaltung von Verkehrswacht und Landessparkasse in Wolfenbüttel.

Die Gastgeber und Referenten des Informationsabends der Verkehrswacht und der Landessparkasse.

Foto: Hans-Dietrich Sandhagen

Die Gastgeber und Referenten des Informationsabends der Verkehrswacht und der Landessparkasse. Foto: Hans-Dietrich Sandhagen

Gefahren im Straßenverkehr – diesem Thema widmet sich das Treffen für Multiplikatoren unter anderem aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Schulen, Vereinen und Verbänden alle zwei Jahre. Nachdem es zuletzt wiederholt um das Thema Alkohol gegangen war, setzte die Verkehrswacht diesmal auf den Schwerpunkt Drogen.

Drei Referenten begrüßten Verkehrswacht-Vorsitzender Bernd Gutsche und Meik Rahmsdorf, Regionsleiter Wolfenbüttel-Bad Harzburg der Braunschweigischen Landessparkasse, zu diesem großen Themenkomplex. Professor Wolfgang Grellner vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Göttingen widmete sich dem Bereich der Drogenprobleme aus rechtsmedizinischer Sicht. Er ging dabei unter anderem auf die Hauptsubstanzklassen Cannabinoide, Opiate, Kokain und Amphetamine sowie deren Wirkungsweise und Nachweisbarkeit ein.

Dr. Torsten Baumgarten, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht in Braunschweig, sprach über das Thema Gefahrenabwehr gegen Drogenkonsumenten im Straßenverkehr. Er arbeitete dabei heraus, wie schnell die Fahrerlaubnis bei Drogenkonsum in Gefahr ist. Beispielsweise reiche der einmalige Konsum einer harten Droge wie Kokain oder Ecstasy in aller Regel schon aus, um sie zu verlieren.

Aus dem polizeilichen Alltag berichtete Polizeikommissarin Nancy Lindemann vom Kommissariat in Wolfenbüttel. Sie schilderte unter anderem den möglichen Ablauf einer Drogenkontrolle. Sie ging auch auf Schnelltests ein, die mit Verkehrsteilteilnehmern gemacht werden können.

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