Stadt unterstützt Dokumentation über jüdisches Leben

Die Wiederherstellung geschändeter Gräber auf dem Friedhof Am Jahnstein wird ebenfalls bezuschusst

Ein Blick auf den jüdischen Friedhof in Wolfenbüttel.   

Foto: Karl-Ernst Hueske

Ein Blick auf den jüdischen Friedhof in Wolfenbüttel.    Foto: Karl-Ernst Hueske

WOLFENBÜTTEL. Eine Dokumentation jüdischen Lebens in Wolfenbüttel soll im Foyer des Hauses Harzstraße 12, in dem sich früher die alte Wolfenbütteler Synagoge im Hinterhaus befunden hat, gezeigt werden.

Die Dokumentation soll erstmals in der Wolfenbütteler Kulturnacht am 19. September gezeigt werden, verbunden mit einer Lesung. Die Entwicklung und den Aufbau der Ausstellung unterstützt die Stadt mit 2000 Euro, berichtete Bürgermeister Thomas Pink in der jüngsten Kulturausschuss-Sitzung.

Außerdem wird der Landesverband der jüdischen Gemeinden mit 2000 Euro für die Wiederherstellung von vier geschändeten Grabstellen auf dem jüdischen Friedhof unterstützt. Die Reparatur kostet insgesamt 3400 Euro.

Der Ausschuss möchte zudem nach den Sommerferien den Friedhof besichtigen, auch um zu sehen, wie dem Landesverband bei der Pflege dieses Grundstückes Unterstützung von Seiten der Stadt gewährt werden kann, so Ausschussvorsitzender Christoph Helm.

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