„Kein Friede mit dem Mindestlohn“

Braunschweig  Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, zieht keine versöhnliche Bilanz mit der Großen Koalition.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, sprach über den Wirtschaftsstandort Braunschweig.

Foto: Sierigk

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, sprach über den Wirtschaftsstandort Braunschweig. Foto: Sierigk

Im Interview mit unserer Zeitung sagte Kramer: „Der Mindestlohn ist nicht verziehen, und wir werden damit auch nicht unseren Frieden machen.“ Kramer mahnte an, dass die Spielräume der Unternehmen wieder weiter werden müssten, die Regulierungen hingegen weniger. Er räumte jedoch auch ein: „Wir nehmen wahr, dass die Politik merkt, dass sie nicht an dem Ast sägen darf, auf dem sie sitzt.“

Der BDA-Präsident sprach auch andere Baustellen der Regierung an, wie Investitionen in die Infrastruktur. Damit sei nicht nur der Ausbau des Straßennetzes gemeint, sondern auch der Zugang zu schnellem Internet. In Bildung und Forschung müsse mehr Geld gesteckt werden. „Da sind wir absolut unterfinanziert.“ kvo

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (1)
    Weitere Artikel aus diesem Ressort