Ferrari-Chef Montezemolo tritt zurück

Berlin  Die Edelmarke war in der Formel 1 zu erfolglos.

Luca di Montezemolo.

Foto: dpa

Luca di Montezemolo. Foto: dpa

Nur ein Titel in zehn Jahren, oft mehr Gespött als Maßstab der Formel 1, erst geschlagen von Red Bull, nun chancenlos gegen Mercedes: Die dauerhafte Ferrari-Krise in der Motorsport-Königsklasse hat Luca di Montezemolo den Präsidenten-Job gekostet. Alle Rettungsversuche für den Rennstall nützten dem 67-Jährigen nichts mehr. Am Mittwoch kündigte er seinen Rücktritt für den 13. Oktober an.

Vorausgegangen waren Meinungsverschiedenheiten mit Fiat-Konzernchef Sergio Marchionne. Dabei ging es nicht nur um die sportliche Bilanz, sondern auch um die künftig stärkere Einbindung von Ferrari in den Fiat-Konzern. Marchionne werde den Sportwagenbauer nun selbst leiten und ihn in der Formel 1 wieder in die Erfolgsspur führen. dpa

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