Berlin will Start-up-Szene stärker sichtbar machen

Berlin  Die Stadt Berlin will junge Internet-Unternehmen und etablierte Firmen enger miteinander verbinden. «Wir wollen Old Economy und New Economy zusammenbringen», sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Freitag nach einem Treffen mit dem Start-up-Projekt Researchgate.

Das neue Geschicklichkeitsspiel Bubble Island des jungen Berliner Computerspiel-Entwicklers Wooga.

Foto: Jens Kalaene

Das neue Geschicklichkeitsspiel Bubble Island des jungen Berliner Computerspiel-Entwicklers Wooga. Foto: Jens Kalaene

Er habe das Gefühl, dass zwischen beiden Bereichen noch vielfach Sprachlosigkeit herrsche, sagte Wowereit vor Journalisten im Roten Rathaus. Daher gehe es jetzt darum, diesen Dialog zu befördern und die Start-up-Szene in Berlin stärker sichtbar zu machen. «Die Wichtigkeit für den Wirtschaftsstandort Berlin ist enorm.» Auch etablierte Unternehmen der Industrie seien «irgendwann abhängig von diesen neuen Ideen, die da entstehen».

«Wir haben uns entschieden, nicht nach San Francisco, sondern nach Berlin zu gehen», sagte der Mitgründer und Geschäftsführer von Researchgate, Ijad Madisch. Das Unternehmen hat ein Soziales Netzwerk aufgebaut, bei dem sich bislang 2,2 Millionen Wissenschaftler austauschen. Researchgate will die Forscher weltweit miteinander verknüpfen und so ihre Arbeit effizienter machen.

Finanziell unterstützt wird Researchgate von der kalifornischen Investmentfirma Benchmark Capital, die auch zu den Investoren von Twitter gehört. Benchmark-Partner Matt Cohler sagte nach der Unterredung mit Wowereit, für den Standort von Researchgate seien nur der Großraum San Francisco oder Berlin infrage gekommen. (dpa)

Researchgate

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