VfL Wolfsburg auf Talfahrt – 0:2 im Heimspiel gegen Mainz
Wolfsburg Der VfL Wolfsburg ist im Abstiegskampf angekommen. Die „Wölfe“ verloren ihr Heimspiel gegen FSV Mainz 05 mit 0:2 (0:2) und rutschten in der Tabelle auf Platz 16 ab.
Auch im dritten Heimspiel der Saison wollte der Mannschaft von Trainer Felix Magath kein Sieg gelingen. Ein Punkt in drei Partien ist die bittere Bilanz der Wolfsburger in der VW-Arena – die Bilanz eines Abstiegskandidaten. Und so präsentierte sich der VfL trotz solider zweiter Hälfte vor 23.795 Zuschauern gegen keinesfalls überragende Mainzer auch. Bis auf die gute Anfangsphase, in der der VfL zwei Chancen durch Vieirinha und Ivica Olic hatte, knüpften die „Wölfe“ in den ersten 45 Minuten an ihre schwachen vorherigen Auftritte an.
Magath hatte die Startelf – mal wieder – gegenüber dem vergangenen Spiel verändert. Ex-Kapitän Christian Träsch erhielt überraschend seine Bewährungschance im Mittelfeld und auch Vieirinha kehrte zurück. Dafür saßen im Gegensatz zum Bayern-Spiel Bas Dost und Robin Knoche zuerst nur auf der Bank. Dem Zusammenspiel der VfL-Mannschaft taten die erneuten Veränderungen nicht gut. Zwar war dem VfL zu Beginn das Bemühen nicht abzusprechen, aber im Spiel nach vorne waren die alten Mängel festzustellen. Spielmacher Diego versuchte zu ordnen, stand aber auf verlorenem Posten. Zufall prägte das Offensivspiel der Hausherren.
Die Mainzer wurden deshalb Mitte der ersten Hälfte mutiger. Das wurde belohnt. In der 26. Minute brachte Andreas Ivanschitz einen Freistoß vors Tor, Junior Diaz sprang höher als Naldo und traf per Kopf. Die Führung schockte die Magath-Elf, die noch vor der Pause mit dem 0:2 durch Adam Szalai den nächsten Rückschlag hinnehmen musste.
Erst nach dem Seitenwechsel spielte der VfL besser. Magath brachte Ferhan Hasani und Dost für Träsch und Thomas Kahlenberg. Besonders Hasani sorgte in seinem ersten Bundesliga-Spiel zunächst für frischen Wind. Die Wolfsburger nahmen nun zumindest den Kampf an, versuchten dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die Möglichkeiten waren da. Vieirinha mit einem Schlenzer (48.) und Emanuel Pogatetz (57.) vergaben aber ihre Chancen. Die Gäste aus Mainz taten nun so gut wie gar nichts mehr für die Offensive, ließen den VfL kombinieren. Der Anschlusstreffer lag in der Luft, wollte aber nicht fallen.
Nach einem Punkt aus der englischen Woche wird es für Magath und die Seinen ungemütlich. Das Auftaktprogramm war nicht das schwerste, trotzdem steht der VfL auf dem Relegationsplatz.
