VfL-Stürmer Dost: Kann schwer akzeptieren, nicht zu spielen
Wolfsburg Bas Dost sucht nach seiner Form. Der niederländische VfL-Stürmer hat erst ein Tor erzielt und hat konditionell noch großen Nachholbedarf.
Das hatte sich Bas Dost anders vorgestellt. Der niederländische Stürmer ist beim VfL Wolfsburg noch nicht der gefeierte Star – im Gegenteil. Mit nur einem Tor in sieben Spielen hinkt der Angreifer auch den eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Daran hat der 23-Jährige zu knabbern.
„Das Selbstvertrauen ist nicht das Problem. Ich weiß, dass ich Fußball spielen und Tore machen kann. Aber ich möchte häufig zu viel. Das war bereits bei Heerenveen ein Problem. Ich kann schwer akzeptieren, dass ich nicht spiele und nicht fit bin“, sagt Dost.
Doch genau das wäre aktuell seine größte Sorge. Nicht dass ihn die Knöchelverletzung, die er sich vor einigen Wochen zugezogen noch sehr beeinträchtigen würde. Vielmehr ist der Niederländer insgesamt noch nicht in der körperlichen Verfassung, um in der Bundesliga Top-Leistungen abzuliefern. „Ich wusste vorher, dass es schwer werden würde. Aber dass ich nach sieben Spieltagen auf der Bank sitzen würde, habe ich nicht gedacht“, sagt der Stürmer, der im Sommer immerhin von gleich mehreren europäischen Topklubs gejagt wurde. Doch noch fehlt Dost die Durchsetzungsfähigkeit. „Ich weiß, dass ich noch mehr machen muss. Der Trainer hat mir gesagt, dass ich konditionell stärker werden muss.“
Deshalb legt der Torjäger nun einige Extraschichten neben dem Mannschaftstraining ein, zuletzt auch am Sonntag und Montag, als eigentlich frei war. „Ich musste auch an diesen Tagen laufen“, berichtet der Stürmer. Seine schwache Quote gibt VfL-Trainer Felix Magath Recht. „Ein Tor in sieben Spielen ist zu wenig“, sagt Dost selbst. Ihm kommt alles gerade wie ein böser Traum vor. „Ich kann es nicht fassen, dass wir auf dem 17. Platz stehen.“ Hoffentlich wacht er bald auf.


