VfL hat nur geringe Chancen auf Reduzierung der Josué-Sperre
Einspruch eingelegt
Der VfL hat Einspruch gegen die vom DFB-Sportgericht festgesetzte Sperre von drei Spielen für Josué eingelegt, hat aber wohl nur geringe Chancen, dass das Strafmaß reduziert wird. Aus DFB-Kreisen heißt es, dass dort vor allem die Äußerungen von Klaus Allofs unmittelbar nach dem Spiel gegen Frankfurt alles andere als gut angekommen sind. Der VfL-Manager hatte indirekt von einer Verschwörung gesprochen und die rote Karte für Josué als Ausgleich für den unberechtigten Platzverweis von Dortmunds Marcel Schmelzer in der Woche zuvor im Spiel gegen den VfL angesehen. Die Verhandlung über den Wolfsburger Einspruch ist für den Januar geplant. Allofs hofft dennoch, dass die Strafe um ein Spiel reduziert wird. „Josué hat noch nie Rot gesehen und es ist klar zu erkennen, dass bei dem Foul keine Absicht vorlag“, sagte er.
Sio vor Aus in Augsburg
Der vom VfL bis Saisonende an Liga-Konkurrent Augsburg ausgeliehene Giovanni Sio steht vor einer ungewissen Zukunft. „Sio wird nicht mehr für den FCA spielen“, sagte FCA-Trainer Markus Weinzierl der Augsburger Allgemeinen. Der 23-Jährige hatte vergangenes Wochenende nur vier Minuten nach seiner Einwechslung die rote Karte gesehen, beim Gang in die Kabine hatte er zudem Zuschauern den Mittelfinger gezeigt.
Heute letztes Training 2012
Die VfL-Profis treffen sich um 9 Uhr in der Arena. im Abschlussgespräch wird es voraussichtlich auch darum gehen, wie es nach dem Jahreswechsel weitergeht. Ob danach noch eine Trainingseinheit ansteht, war gestern noch nicht bekannt. Sicher weiter geht es mit dem Training in Wolfsburg dann am Nachmittag des 3. Januar. Im Anschluss bricht der VfL-Tross in das Trainingslager in die Türkei auf.


