VfL arbeitet weiter an der Verpflichtung von Allofs
Wolfsburg Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg steht offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung von Werders Geschäftsführer Klaus Allofs. Es könnte schnell gehen.
Nach Informationen unserer Zeitung laufen die Verhandlungen hinter den Kulissen weiter auf Hochtouren. So rechnet man im VfL-Umfeld damit, dass der Wechsel in der kommenden Woche perfekt gemacht werden kann. Einziger Knackpunkt soll derzeit noch die Ablösesumme sein, mit denen die Wolfsburger Allofs aus seinem bis 2015 laufenden Kontrakt an der Weser herauskaufen müssen. Aus dem Bremer Führungsumfeld heißt es, dass man sich den Verlust des Geschäftsführers mit einem mittleren einstelligen Millionenbetrag entschädigen lassen möchte.
Die offiziellen Dementis aus Bremen dürften eher taktischer Natur sein, um wenigstens etwas Ruhe vor dem wichtigen Spiel beim FC Schalke in das Umfeld zu bekommen. Nachdem am Donnerstag die „Welt“ von dem bevorstehenden Wechsel berichtet hatte, sagte Allofs, er habe kein Angebot des VfL vorliegen und auch keine Gespräche geführt. Am Freitagvormittag blieb er bei seiner Darstellung. „Ich habe doch schon gestern alles gesagt, seitdem hat sich nichts getan“, sagte er laut „Syker Kreiszeitung“ am Rande des Werder-Trainingsplatzes.
Dennoch sind die VfL-Verantwortlichen optimistisch, den 55-Jährigen nach Wolfsburg lotsen zu können. Denn auch wenn Allofs und einig Bremer Verantwortliche fleißig dementieren, registrierten Werder-Insider aufmerksam, dass sich der ehemalige Nationalspieler am Donnerstag im Weserstadion mit seinen beiden Geschäftsführer-Kollegen Klaus Filbry und Klaus-Dieter Fischer zu einer extra einberufenen Runde zusammengefunden hatte.
Ob es dabei schon um mögliche Nachfolger für Allofs ging, ist nicht bekannt. Allerdings soll Dietmar Beiersdorfer, aktuell Sportdirektor bei Zenit St. Petersburg und auch beim VfL als Manager gehandelt, neben Frank Baumann ein heißer Kandidat für den Fall sein, dass Allofs nach Wolfsburg wechselt.



