Pilar wartet weiter auf eine genaue Diagnose
Wolfsburg Noch gibt es ein Fünkchen Hoffnung für Vaclav Pilar. Bei dem VfL-Profi steht eine genaue Diagnose seiner schweren Knieverletzung weiter aus.
Mit Verdacht auf Kreuzbandriss wurde Pilar in den vergangenen Tagen untersucht, doch noch wollten sich die Ärzte nicht endgültig festlegen, dass das Kreuzband des Wolfsburger Mittelfeldspielers gerissen ist. Klarheit soll es erst heute geben. Der Tscheche hatte sich im Länderspiel gegen die Ukraine am Donnerstag das Knie verdreht. Bisher deutete alles auf einen Kreuzbandriss hin. Weil der sich aber nicht auf Anhieb diagnostizieren lässt, gibt es zumindest noch etwas Hoffnung, dass Pilar vielleicht mit einer nicht ganz so schweren Verletzung davongekommen ist. Ein Kreuzbandriss würde den jungen Tschechen in seinem Bestreben, in der Fußball-Bundesliga Fuß zu fassen, jedenfalls um Monate zurückwerfen.
Zuletzt hatte VfL-Trainer Felix Magath betont, dass sich der 23-Jährige trotz seiner guten Auftritte bei der EM in Deutschland noch bewähren muss. „Er hat in Tschechien erst ein Jahr lang in der 1. Liga gespielt. Er muss sich an das Tempo in der Bundesliga noch gewöhnen“, sagt Magath.
Trotzdem hätte Pilar keine schlechten Chancen auf einen Platz in der Wolfsburger Startelf gehabt. Vor allem wenn der VfL im 4-3-3-System agiert, kann der Tscheche über die Außen seine Stärken perfekt ausspielen. Dort hatte er mit seiner Schnelligkeit und seinen Dribblings auch bei der EM gewirbelt. In den Testspielen des VfL gelang das jedoch nicht immer. Deshalb wäre es für Pilar umso wichtiger gewesen, einen guten Start in Wolfsburg zu erwischen. Der wird sich nun einige Monate nach hinten verschieben. Wird der Kreuzbandriss bestätigt, muss der Tscheche mit einer Pause von sechs Monaten rechnen.



