Nach elf Stunden Flug ging es noch auf den „Hügel der Leiden“
Wolfsburg Ausruhen war nach der Rückkehr aus China nicht angesagt für die VfL-Profis. Noch eine Trainingseinheit stand vor den freien Tagen auf dem Programm.
Als der Tross des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg am Montagmorgen gegen 9 Uhr nach rund elf Stunden Flug in Braunschweig landete, war für die Profis an Schlaf noch lange nicht zu denken. Trainer Felix Magath hatte noch am Vormittag eine Trainingseinheit an der VW-Arena angesetzt. Erst danach bekamen die VfL-Kicker bis Mittwochnachmittag frei.
Doch die Profis störten sich kaum an der noch einmal anstrengenden Einheit, „Hügel der Leiden“ und Zirkeltraining inklusive. „Es war gut, weil wir so wieder schnell in den normalen Tagesrhythmus gekommen sind“, sagt Marcel Schäfer. „Wären wir direkt vom Flughafen nach Hause gefahren, hätten sich die meisten von uns wohl gleich hingelegt und wegen des Jetlags länger geschlafen, als es gut wäre.“
Auch die Intensität der Einheit störte den Linksverteidiger nicht. „Das ist in der Vorbereitung ja ganz normal für uns. Solche Zirkeleinheiten haben wir mittlerweile auch schon mehrmals gemacht“, sagt der 28-Jährige und fügt hinzu: „Außerdem haben wir in China nur wenig trainieren können. Deshalb war die Einheit schon in Ordnung.“
Die Reise in das Reich der Mitte hat bei Schäfer bleibenden Eindruck hinterlassen. „Es ist ein Privileg, dass wir diese Reise machen durften. So etwas erlebt man nicht alle Tage.“ Vor allem die enorme Größe der in Deutschland eher unbekannten Spielorte Guangzhou und Changchun überraschte. „Es ist faszinierend, dass man die Städte nicht wirklich kennt, obwohl das alles gigantische Millionenstädte sind.“
