Magath plant Finaleinzug im DFB-Pokal - Pilar verletzt
Wolfsburg Felix Magath hat auch im DFB-Pokal mit dem VfL Wolfsburg Großes vor. Dabei muss er aber wohl fürs Erste auf Vaclav Pilar verzichten.
„Wir wollen ins Finale. Dabei sind Auslosungen auch egal“, verkündete der Trainer und Manager des Fußball-Bundesligisten am Donnerstag vor dem Erstrundenmatch im DFB-Pokal gegen den Sechstligisten FC Schönberg. Zwar warnte Magath sein Team vor der vermeintlich leichten Aufgabe am Samstag in Lübeck (20.30 Uhr). „Deutsche Mannschaften, egal in welcher Liga sie spielen, können kämpfen und rennen“, befand Magath. Allerdings sieht der 59-Jährige gute Chancen auf einer erfolgreiche Saison seines Teams. „Natürlich braucht man auch Glück. Aber wir können uns das zutrauen.“
Im vergangenen Jahr war der VfL bereits in der ersten Runde beim Viertligisten RB Leipzig gescheitert. Bislang stand Wolfsburg erst einmal im Finale in Berlin. 1995 verlor der damalige Zweitligist gegen Borussia Mönchengladbach. Auch in der Bundesliga will der Meister von 2009 hoch hinaus und sich wieder für die Champions League qualifizieren.
Vaclav Pilar hat sich derweil am Knie verletzt. Der tschechische Nationalspieler war am Mittwoch im Länderspiel in der Ukraine (0:0) vorzeitig ausgewechselt worden. Pilar klage über Schmerzen an den Seitenbändern, sagte der tschechische Nationaltrainer Michal Bilek am Donnerstag in Prag. Wie ernst die Verletzung ist, sollen nun Untersuchungen in Wolfsburg zeigen.
„Vaclav ist noch nicht hier, wir müssen abwarten“, meinte Felix Magath am Mittag. Nationaltrainer Bilek geht aber von einer schwerwiegenderen Verletzung aus uns gab sich im Hinblick auf den Beginn der WM-Qualifikation im September gegen Dänemark skeptisch. „Er hat fantastisch gespielt, war gefährlich und hat Tore geschossen. Jetzt müssen wir wohl ohne ihn auskommen“, sagte Bilek. dpa



