Kampfansage von Helmes an die Sturmkonkurrenz
Wolfsburg Die Konkurrenz im VfL-Sturm wird größer, doch Patrick Helmes sagt selbstbewusst: „Ich brauche mich nicht zu verstecken.“
Zwölf Treffer erzielte Patrick Helmes in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, davon alleine zehn in der Rückrunde – kein Wunder, dass der 28-Jährige trotz der hochkarätigen Neuzugängen im VfL-Angriff selbstbewusst ist. „Ich brauche mich nicht zu verstecken“, sagte er dem Kicker.
Trotz der Verpflichtungen von Holland-Bomber Bas Dost, der in 34 Erstligaspielen für den SC Heerenveen 32-mal traf, und dem kroatischen Nationalspieler Ivica Olic glaubt Helmes daran, dass er und sein bisheriger Sturmpartner Mario Mandzukic weiter gute Karten auf einen Stammplatz im Wolfsburger Sturm haben und schickt schon einmal eine Kampfansage an die Konkurrenz: „Für andere wird es schwer, an uns vorbeizukommen.“
Dennoch scheint zumindest für einen der beiden VfL-Stürmer die Zeit in Wolfsburg abzulaufen. Trotz guter Leistungen bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine stehen die Zeichen bei Mandzukic auf Abschied. Der Kroate besitzt zwar beim VfL noch einen Vertrag bis 2014, Trainer und Geschäftsführer Felix Magath hat allerdings klar gemacht, dass er auf die Dienste des Stürmers keinen Wert mehr legt und ihm bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg zu legen. Magath soll Mandzukics negative Körpersprache auf dem Platz ein Dorn im Auge sein.
Helmes Karten beim VfL-Boss sind da wesentlich besser, auch wenn der ihn in der vergangenen Saison für einige Zeit zu den Amateuren verbannt hatte. Durch Fleiß, Leistung und Tore hat sich Helmes seinen Platz im VfL-Team zurückerobert, die Vergangenheit hat er abgehakt. „Es gibt keine Probleme zwischen Felix Magath und mir.“

