Helmes will schnell wieder angreifen, wird aber noch von Hecking gebremst
WolfsburgDer neue Trainer Dieter Hecking gilt beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg als Hoffnungsträger an der Seitenlinie. Sein Pendant auf dem Platz ist für viele Fans Stürmer Patrick Helmes, der die komplette Vorrunde wegen eines Kreuzbandrisses verpasst hatte.
Am Donnerstag trainierte Helmes das erste Mal seit seiner Verletzung teilweise mit der Mannschaft, ehe er mit Reha-Trainer Oliver Mutschler ein Spezialprogramm absolvierte. Auch wenn er noch nicht das gesamte Programm mit seinen Kollegen absolvieren durfte, war der 28-Jährige nach dem Training glücklich. „Es fühlt sich gut an, dass Training mit der Mannschaft für mich jetzt wieder möglich ist“, sagte er. „Den Januar brauche ich noch, im Februar will ich wieder voll dabei sein. Der Start war gut, jetzt will ich die Intensität nach und nach steigern.“
VfL-Trainer Hecking freut sich über die Rückkehr des Torjägers, versucht aber auch, ihn etwas zu bremsen. „Es macht keinen Sinn, etwas über das Knie zu brechen und eine Folgeverletzung zu riskieren“, sagte er. „Normalerweise sagt man, dass man nach einer solchen Verletzung nach der OP sechs Monate braucht, um wieder voll belastbar zu sein. Patricks OP ist jetzt fünf Monate her“, so Hecking weiter.
Mit dem Stürmer sprach er noch auf dem Trainingsplatz. „Ich verstehe natürlich seine Ungeduld. Er ist heiß, will auf den Platz und zeigen, dass er wieder voll hergestellt ist. Trotzdem ist die Saison noch lang. Wir haben Ziele, die wir verfolgen wollen, und da macht es wenig Sinn, Patrick jetzt auf Teufel komm raus aufs Feld zu jagen. Wir werden auf ihn aufpassen.“tg