Gehirnerschütterung – Doch Benaglio soll gegen Fürth spielen
Wolfsburg Trotz einer leichten Gehirnerschütterung soll Diego Benaglio am Samstag gegen Greuther Fürth (15.30 Uhr, VW-Arena) das Tor der Wolfsburger hüten.
Bei den Trainingskiebitzen an der VW-Arena wurden die Sorgenfalten gestern sichtlich größer. Benaglio fehlte bei beiden Trainingseinheiten der Wolfsburger, die Fans rechneten deshalb bereits mit einem Ausfall ihres Kapitäns für das morgige Heimspiel gegen Fürth.
Der Schweizer hatte sich am Mittwoch im Training bei einem Zusammenstoß mit Nachwuchsspieler Jungbin Park eine Kopfverletzung zugezogen. „Nach der Einheit ging es Diego eigentlich wieder gut. Er hatte lediglich eine Beule davongetragen. In der Nacht hat er dann aber Kopfschmerzen bekommen“, sagt Trainer Felix Magath. Donnerstagmorgen ließ sich Benaglio deshalb von Mannschaftsarzt Günter Pfeiler untersuchen, der schließlich eine leichte Gehirnerschütterung diagnostizierte.
Obwohl die Zeit bis zum zweiten Heimspiel knapp ist, ist Magath dennoch deutlich optimistischer gestimmt als ein Großteil der VfL-Anhänger. „Er hat am Donnerstag pausiert. Beim Abschlusstraining am Freitag werden wir dann sehen, ob es reicht“, sagte er. „Aber unser Arzt ist optimistisch, dass Diego am Samstag spielen kann.“
Ein Ausfall des Schweizers wäre bitter für die Wolfsburger, die gegen den Aufsteiger unbedingt den ersten Heimsieg der Saison einfahren und sich für die deutliche 0:4-Derbyklatsche gegen Hannover 96 vor rund drei Wochen rehabilitieren wollen. Benaglio ist bislang in dieser Saison der beständigste Wolfsburger (WN-Noteschnitt 2,67), sorgte in Stuttgart mit mehreren Großtaten und dem gehaltenen Elfmeter gegen Vedad Ibisevic nahezu im Alleingang für den bislang einzigen VfL-Sieg dieser Saison.
Die VfL-Fans werden deshalb beide Daumen fest drücken, dass sich Magaths Optimismus heute bewahrheiten wird.
