Entscheidung gefallen: VfL behält neues Logo
Wolfsburg Die Entscheidung ist gefallen. Der VfL Wolfsburg hält an seinem neuen, 2002 eingeführten, Vereinslogo fest.
Eine Rückkehr zum alten Klubemblem wird es beim Fußball-Bundesligisten nicht geben. Die Entscheidung ist von Vereinsseite zwar noch nicht bestätigt, allerdings soll VfL-Geschäftsführer und Trainer Felix Magath diese gegenüber Fans bereits eingeräumt haben.
Deshalb gehen die Anhänger des alten Wappens zu einer letzten Offensive über. In einem offenen Brief an VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann hat die Initiative Faszinnation, die sich für die Rückkehr zum alten Logo einsetzt, gegen die Entscheidung protestiert. „Zu unserem Bedauern wird die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH nicht zum Vereinswappen mit den Zinnen zurückkehren. Leider haben Sie es bereits über einen Monat lang versäumt, uns Ihre Entscheidung persönlich mitzuteilen“, schreibt die Fangruppierung an Röttgermann.
Sie wirft dem Wolfsburger Geschäftsführer vor, dass die Gespräche um das Vereinslogo unter seiner Führung nicht transparent genug gewesen seien. Anderen Projekte wie neuen Restaurants, der Bezahlkarte oder dem Dauerkarten-Abonnement wurden aus Sicht der Faszinnation-Initiatoren in den vergangenen Monaten mehr Aufmerksamkeit eingeräumt.
Der VfL will diesen Vorwurf aber nicht stehenlassen. „Wir sind über den Zeitpunkt dieses offenen Briefes sehr überrascht. Wir haben in der vergangenen Woche die Fanklubs zu einem Treffen am nächsten Mittwoch eingeladen, in dem wir ihnen die Entscheidung über das Logo noch vor der Öffentlichkeit mitteilen. Vorher wollen wir zu diesem Thema nicht Stellung beziehen“, sagt VfL-Pressesprecher Gerd Voss.
Auch gegen andere Vorwürfe, die in dem Brief in Richtung Klub erhoben werden, wehrt sich der VfL. „Kein anderes Thema wurde bei uns in den vergangenen Monaten so intensiv diskutiert wie das Logo. Sowohl innerhalb der Geschäftsstelle und der Gremien als auch mit den Fans und anderen Interessengruppen. Das dokumentiert die Qualität unserer Auseinandersetzung mit diesem Thema. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an die Öffentlichkeit zu gehen“, sagt Voss.



