Dost muss sich gegen Stuttgart noch gedulden
WolfsburgBas Dost ist ein ehrgeiziger Stürmer. Kein Wunder, dass er diese Nachricht von Dieter Hecking nur bedingt lustig fand. Der VfL-Trainer teilte dem Niederländer bereits mit, dass er beim Rückrundenauftakt des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten am Samstag gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr, VW-Arena) zunächst nur auf der Bank sitzen wird.
„Bas hatte beim Mittwochstraining keine Probleme mehr. Aber er hat seit dem 19. Dezember wegen seiner Adduktorenprobleme nicht trainieren können. Deshalb habe ich mit ihm geredet und gesagt, dass es noch nicht für die Startaufstellung reicht“, begründete Hecking am Donnerstag seinen vorläufigen Verzicht auf den treffsichersten Wolfsburger der Hinrunde.
Ob Dost die Gründe seines Trainers nachvollziehen konnte, ist nicht genau bekannt. Hecking verriet lediglich: „Dass er damit nicht ganz zufrieden war, ist normal.“ Verständlich ist die Entscheidung allemal, denn der Niederländer konnte im Trainingslager in der Türkei nie mit der Mannschaft trainieren, stand erstmals am Mittwoch wieder mit seinen Kollegen auf dem Rasen.
So wird Ivica Olic am Samstag als alleinige Spitze beginnen. Doch Dost sitzt dem Kroaten schon jetzt im Nacken. „Bas brennt, ist heiß auf seinen Einsatz“, sagte Hecking. „Ich bin sehr froh, dass er im Kader ist. Er wird am Samstag sicherlich auch zum Einsatz kommen.“
