Diego einigt sich mit Atletico auf Vertrag
Wolfsburg Jetzt könnte es mit Diegos Abschied ganz schnell gehen. Der Techniker und Atletico haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt.
Nach Informationen unserer Zeitung einigte sich der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg am Dienstagabend mit Atletico Madrid auf einen Drei-Jahres-Vertrag. Nun will der Europaliga-Sieger den Transfer schnell unter Dach und Fach bringen und sich mit dem VfL auf eine Ablösesumme einigen.
Gegenüber spanischen Journalisten hatte Atletico-Generaldirektor Miguel Angel Gil Marin am Mittwochmorgen zunächst den Wechsel von Innenverteidiger Alvaro Dominguez zu Borussia Mönchengladbach bestätigt. Danach soll er auch die Einigung mit Diego erwähnt haben, dessen Verpflichtung nun oberste Priorität für die Atletico-Bosse hat.
Deshalb wurde auch von einer Verpflichtung des Schalkers José Manuel Jurado Abstand genommen, der lange Zeit als möglicher Nachfolger Diegos bei Atletico im Gespräch war. „Der Transfer ist geplatzt“, sagte nun allerdings S04-Manager Horst Heldt der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.
Die acht Millionen Euro, die Madrid für Dominguez einstreicht, sollen jetzt ebenso für die Realisierung des Diego-Transfers verwendet werden, wie die zehn Millionen Euro, die sich Atletico vom Verkauf des Stürmers Eduardo Salvio erhofft (wir berichteten).
Eine Hürde, die Gehaltsvorstellungen des Brasilianers, haben die Madrilenen offenbar genommen. Im Gespräch ist ein Grundgehalt von rund vier Millionen Euro, das im Erfolgsfall auf sechs bis sieben Millionen Euro steigen kann.
Mit dem VfL sollen jetzt schnell die Transfer-Gespräche aufgenommen werden. Madrid hofft, sich mit den Wolfsburgern auf eine Ablöse von zehn Millionen Euro für den 27-Jährigen einigen zu können. Bis Mittwochabend gab es allerdings noch keine Kontaktaufnahme zwischen den Vereinen. „Ich erwarte Diego am Montag zum Trainingsauftakt“, sagte Felix Magath auf Nachfrage unserer Zeitung.
