Allofs wehrt sich gegen Schusters harte Vorwürfe
Belek VfL-Manager Klaus Allofs kann die Vorwürfe des Ex-Trainerkandidaten Bernd Schuster nicht nachvollziehen.
Bernd Schuster tritt nach: In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ lässt der Fast-Trainer des VfL Wolfsburg seinen Frust über das Scheitern der Vertragsverhandlungen mit „Wölfe“-Manager Klaus Allofs freien Lauf. „Allofs hat nicht mit offenen Karten gespielt“, sagt der 53-Jährige, dessen Engagement beim Fußball-Bundesligisten kurz vor Vertragsabschluss scheiterte.
Er habe keine unangemessenen Forderungen gestellt, sondern sich bereits auf die Aufgabe in Wolfsburg gefreut, sagt Schuster in dem Interview. „Ich stand mit meiner Bordkarte bereits auf dem Flughafen in München, als die Absage kam“, ärgert sich der ehemalige Nationalspieler. Von Allofs sei er enttäuscht. Der Manager habe ihm gesagt, dass er die erste Option sei, ein klärendes Gespräch habe bis heute nicht stattgefunden, beschwert sich Schuster.
Dem widerspricht Allofs. „Ich habe Bernd Schuster persönlich abgesagt, ihn am Abend noch einmal versucht zu erreichen“, sagt Allofs. Am nächsten Tag hätten sie dann ein weiteres Mal gesprochen. Da war sich Allofs mit Dieter Hecking bereits einig. „Es ist blauäugig von Bernd Schuster, wenn er denkt, dass er der einzige Kandidat war“, sagt der VfL-Manager.
Er hätte „kein Problem“ damit noch einmal mit Schuster zu reden, würde von sich aus aber nicht das Gespräch suchen. „Für mich ist die Sache klar“, sagt Allofs. „Ich kann aber verstehen, dass Bernd Schuster enttäuscht ist. Wir haben auch gute Gespräche geführt, uns aus sportlichen Gründen aber anders entschieden“, fügt er hinzu.
Dass die ablehnende Haltung der VfL-Fans und vieler Medien zu der Absage geführt habe, verneint der Manager vehement. „Das hat keine Rolle gespielt“, sagt Allofs.
