Allofs konnte den VfL-Kader bisher nicht verkleinern
Belek Viel Arbeit wartet noch auf VfL-Manager Klaus Allofs, denn das Projekt Kaderverkleinerung will noch nicht so recht vorankommen.
Mit 31 Spielern ist der VfL Wolfsburg in das Trainingslager nach Belek gefahren, mit 32 wird der Fußball-Bundesligist wahrscheinlich nach Deutschland zurückkehren. Mit seinem Vorhaben, den Kader der „Wölfe“ zu verkleinern, ist Manager Klaus Allofs bisher nicht vorangekommen.
Dabei war er in Belek nicht untätig. Er tauschte sich mit den Machern der anderen Bundesligisten aus, stattete zum Beispiel den Fürthern einen Besuch ab. Auch mit den Beratern der unzufriedenen Spieler versuchte Allofs Lösungen zu finden, doch noch lässt sich kein Abgang verzeichnen. Deshalb liegen auch Gespräche über Vertragsverlängerungen auf Eis.
Sechs Verträge laufen beim VfL am Saisonende aus. In keinem Fall sieht Manager Klaus Allofs aber Grund zur Eile. „Dieses Thema stellt sich im Moment nicht. Es ist noch zu früh, über Vertragsverlängerungen zu sprechen“, sagt er. Auch bei Jan Polak, der zuletzt Stammspieler war und im Test gegen Besiktas Istanbul überzeugte, will Allofs keine Ausnahme machen. Vielleicht hat Polak ja auch bald einen neuen Klub gefunden. Die Scouts des weißrussischen Meisters Bate Borisow, die sich in Belek bereits einmal nach ihm erkundigt haben, sahen sich ein weiteres Mal das VfL-Training an.

