VfL rückt oben ran, aber der Trainer warnt

Wolfsburg  Weil alle Konkurrenten für die Wolfsburger spielten, trennen sie plötzlich nur noch fünf Punkte von einem Europapokal-Platz.

Dieter Hecking ballt die Faust: Der VfL-Trainer hält den Blick nach oben aber noch für „vermessen“.

Dieter Hecking ballt die Faust: Der VfL-Trainer hält den Blick nach oben aber noch für „vermessen“.

Und plötzlich steht der VfL nach nur einem Rückrunden-Spieltag im Kampf um einen Europapokalplatz gar nicht mehr so schlecht da. Fast alle Konkurrenten spielten für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, der dank seines 2:0-Sieges über Stuttgart nur noch fünf Punkte Rückstand auf den sechsten Platz hat.

„Heute war es erst einmal wichtig, dass wir wieder zwei Punkte im Vergleich zu Hoffenheim gutgemacht haben“, hält Dieter Hecking dagegen. Der VfL-Trainer schaut noch nach unten, wo die TSG 1899 als Tabellen-16. mit 13 Punkten auf dem Relegationsrang steht. „Wir haben nun schon neun Punkte Vorsprung und es selbst in der Hand, uns von dem negativen Druck zu befreien.“

Aber Hecking sagt auch: „Ob wir uns selbst einen positiven Druck machen können, liegt an uns. Dazu müssen wir den Sieg in Hannover bestätigen.“ VfL-Star Diego will das. „Ich denke größer, aber wir gehen Schritt für Schritt voran. Wir können mehr, als nur 19 Punkte aus 17 Spielen zu holen“, erklärt er mit Blick auf die verkorkste Hinrunde. Wir erwarten ein positives Ergebnis am Saisonende. Dafür arbeiten wir.“

Alexander Madlung fordert deshalb, auswärts „eine Serie zu starten“. Denn: „Dann kann man einen Sprung nach oben machen und braucht das internationale Geschäft nicht aus den Augen zu verlieren.“ Sein Coach warnt jedoch: „Noch ist es vermessen, darüber zu reden. Immer wird eine Leistung wie heute nicht reichen“, sagt Hecking.

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