Allofs schließt weitere Neuzugänge nicht kategorisch aus

Wolfsburg  Die Verpflichtung von Ivan Perisic muss nicht der letzte VfL-Einkauf in diesem Winter gewesen sein.

Einen Spieler konnte Klaus Allofs bislang abgeben, ein Neuer kam.

Foto: pri/rs24

Einen Spieler konnte Klaus Allofs bislang abgeben, ein Neuer kam. Foto: pri/rs24

Bei 35 Mann im Kader des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist die Priorität für Manager Klaus Allofs klar. „Unser Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Kaderverkleinerung“, sagt er. Doch das bedeutet nicht, dass die „Wölfe“ nur auf der Abgabenseite tätig werden. „Ich schließe nichts aus. Wir halten uns alle Möglichkeiten offen. Wenn es passt, können wir auch noch etwas machen.“ Doch der Wolfsburger Macher stellt auch klar: „Derzeit ist nichts in Aussicht.“

Sollte der VfL doch noch auf dem Transfermarkt zuschlagen, werden afrikanische Spieler wohl nicht auf dem Zettel des Managers stehen, auch wenn sich Allofs einige Spiele des heute beginnenden Afrika-Cups im Fernsehen anschauen wird. Die alle zwei Jahre stattfindende Kontinentalmeisterschaft ist der Grund, warum Allofs Abstand von Verpflichtungen afrikanischer Spieler nimmt: „Es ist für die Vereine unbefriedigend, wenn die Spieler bis zu sechs Wochen weg sind. Das ist unverantwortlich den Vereinen gegenüber, die in dieser Zeit weiter das Gehalt des Spielers zahlen. Deshalb konzentrieren wir uns auf Spieler, die bei diesem Turnier nicht spielen können.“

Allofs weiß aus leidvoller Erfahrung, wie eine Teilnahme am Afrika-Cup einen Spieler aus der Bahn werfen kann. Nach einer ordentlichen Vorrunde bei Werder Bremen reiste Boubacar Sanogo 2008 zum Afrika-Cup, kam erst Wochen später an die Weser zurück und fand nicht mehr richtig in die Spur zurück.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (1)
    Weitere Artikel aus diesem Ressort