„Unter Hecking will ich zeigen, was ich kann“

Belek  VfL-Mittelfeldspieler Christian Träsch will nach einem weitestgehend verkorksten Jahr endlich die Kurve in Wolfsburg bekommen.

Der Weg beim VfL war bislang dornig für Christian Träsch. Jetzt soll es besser werden.

Der Weg beim VfL war bislang dornig für Christian Träsch. Jetzt soll es besser werden.

Mit seinem Tor im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen hat sich Christian Träsch selbst Mut gemacht. Im Trainingslager des VfL Wolfsburg in Belek sprach der Mittelfeldspieler mit WN-Redakteur Daniel Mau über einen möglichen Neuanfang für ihn unter dem Trainer Dieter Hecking, seine Rolle in der Mannschaft und einen möglichen Wechsel.

Herr Träsch, wie ist Ihr Eindruck von dem neuen VfL-Trainer Dieter Hecking?

Der ist sehr positiv, aber bei der ganzen Mannschaft. Er erklärt sehr viel, legt viel Wert auf Taktik. Das kommt gut bei der Mannschaft an. Wir haben ja in der Vergangenheit eher wenig taktische Übungen im Training gemacht. Es ist jetzt mal etwas anderes, dass man drüber spricht und auch mit der Taktiktafel auf dem Platz arbeitet. Das macht auf jeden Fall sehr viel Spaß.

Das vergangene Jahr hat für Sie mit dem Treffer im DFB-Pokal sehr gut geendet. War das schon ein Vorbote für einen Neustart von Ihnen in diesem Jahr?

Ein besseres Ende des Jahres hätte ich mir jedenfalls nicht wünschen können. Ansonsten lief 2012 natürlich nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Unter dem neuen Trainer will ich nun zeigen, was ich kann. Von einem kompletten Neustart in Wolfsburg würde ich aber dennoch nicht sprechen.

Halten Sie eigentlich die Sperre für Josué, die er nach seiner rote Karte gegen Frankfurt bekommen hat, für gerechtfertigt?

Im Stadion hätte ich nie gedacht, dass es die rote Karte gibt. Nach den Bildern der Zeitlupe könnte man Rot geben. Aber es war auch jeden Fall eine sehr harte Entscheidung.

Von der sie profitieren könnten. Dadurch haben Sie eine größere Chance, sich einige Spiele auf der Doppelsechs zu zeigen...

So kann man es natürlich sehen. Aber vielleicht hätte ich auch meine Chance bekommen, wenn Josué nicht gesperrt wäre. Aber natürlich will ich in den Spielen, wenn ich spielen darf, zeigen, was ich kann.

Ist die Doppelsechs denn immer noch Ihre Wunschposition, oder sind Sie froh, wenn Sie überhaupt spielen?

Auf der Sechs spiele ich immer noch am liebsten, weil ich sage, dass das meine Position ist. Aber erst einmal ist es das Wichtigste, zu spielen.

Es gab bereits Gerüchte über einen Wechsel zum VfB Stuttgart. Stand das in diesem Winter für Sie überhaupt zur Debatte?

Ich habe auch nur von diesem Gerücht gehört. Für mich kam und kommt ein Wechsel aber nicht infrage.

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