Ab Freitagmittag legt Hecking in Wolfsburg los

Wolfsburg  Am Freitag startet beim VfL Wolfsburg die Ära Dieter Hecking: Um 13 Uhr stellt der Fußball-Bundesligist seinen neuen Cheftrainer offiziell vor.

Am Freitag wird Dieter Hecking als neuer Trainer des VfL vorgestellt.

Foto: imago

Am Freitag wird Dieter Hecking als neuer Trainer des VfL vorgestellt. Foto: imago

Aus Nürnberg bringt der 48-Jährige gleich einmal seinen Co-Trainer und langjährigen Begleiter Dirk Bremser mit.

Mit Bremser arbeitet der neue VfL-Coach seit 2001 zusammen, als Hecking den damals drittklassigen VfB Lübeck übernahm. Es folgten die gemeinsamen Stationen Aachen, Hannover, Nürnberg und nun Wolfsburg. „Es passt einfach zwischen uns, wir ergänzen uns gut und teilen die Aufgaben. Wir haben uns gesucht und gefunden“, hatte Bremser vor einigen Jahren in einem Interview die Arbeitsbeziehung zu seinem Chef beschrieben.

Hecking wird außer Bremser keinen weiteren neuen Trainer mit nach Wolfsburg bringen, sondern mit dem bisherigen Stab weiterarbeiten. Hieß es bislang, dass Assistenzcoach Andries Jonker und Rehatrainer Oliver Mutschler weiter beim VfL arbeiten werden, geht es nach Informationen unserer Zeitung auch mit Torwarttrainer Andreas Hilfiker weiter.

Für medialen Wirbel sorgten schon vor der Vorstellung Aussagen Heckings aus dem Oktober. Damals hatte er in der Sport1-Sendung Doppelpass am 28. Oktober noch als Nürnberger Trainer gesagt, dass er sich einen Wechsel nach Wolfsburg nicht vorstellen könne. „Ein Angebot würde ich mir nicht anhören“, so Hecking damals.

Nun relativierte der neue „Wölfe“-Übungsleiter seine damalige Aussage in der Bild-Zeitung. „Wenn ich in dieser Situation, kurz nach der Entlassung von Felix Magath in Wolfsburg, auch nur ein bisschen Raum für Spekulationen gelassen hätte, wäre medial die Hölle losgegangen.“

Nun ist Hecking also doch in Wolfsburg gelandet. Glaubt man seinem bisherigen Nürnberger Co-Trainer Armin Reutershahn, der gemeinsam mit Michael Wiesinger beim Club die Nachfolge von Hecking antritt, können sich Jonker, Mutschler und Hilfiker auf einen Teamplayer als neuen Chef freuen: „Dirk Bremser und ich waren in alle Entscheidungen involviert, alle Dinge wurden gemeinsam besprochen und meist im Konsens entschieden. Ob das trainingstaktische Maßnahmen oder Dinge, die die Mannschaft betrafen, anging. Dieter Hecking hat uns immer stark in die Verantwortung genommen und Rat eingefordert“, wird Reutershahn auf der FCN-Internetseite zitiert.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (7)
    Weitere Artikel aus diesem Ressort