Unterschreibt Allofs heute beim VfL Wolfsburg?

Wolfsburg  Jetzt ist wohl alles klar: Der Wechsel von Klaus Allofs vom Geschäftsführerposten bei Werder Bremen zum VfL Wolfsburg steht unmittelbar bevor.

Der eine bleibt, der andere geht: Die Wege von Bremens Trainer Thomas Schaaf und Klaus Allofs (rechts) werden sich wohl trennen.

Foto: imago

Der eine bleibt, der andere geht: Die Wege von Bremens Trainer Thomas Schaaf und Klaus Allofs (rechts) werden sich wohl trennen. Foto: imago

Womöglich gibt es schon am heutigen Montag die offizielle Bestätigung des Wechsels. Nach Informationen unserer Zeitung sind die Details zwischen dem VfL und Klaus Allofs geklärt, alleine die Unterschrift des 55-Jährigen steht noch aus.

Doch die scheint nur noch Formsache zu sein. Für dreieinhalb Jahre soll Allofs offenbar in Wolfsburg unterschreiben. Die Bremer fordern für ihren Geschäftsführer, der noch bis 2015 an der Weser unter Vertrag steht, eine Ablösesumme im mittleren einstelligen Millionenbereich. Im Gespräch sind rund vier bis fünf Millionen Euro.

Allofs hatte nach der 1:2-Niederlage der Bremer bei Schalke 04 nur missmutig die Fragen über seine Zukunft und einen möglichen Wechsel zum VfL über sich ergehen lassen. Doch erneut blieben eindeutige Bekenntnisse zu seinem jetzigen Arbeitgeber aus. Einen Wechsel wollte er zudem ebenfalls nicht ausschließen. „Im Fußball kann man kategorisch gar nichts ausschließen! Wenn sowas in kurzer Zeit oder etwas längerer Zeit zumindest zur Diskussion steht und man sich dann dreht, dann heißt es, dass man vorher nicht die Wahrheit gesprochen hat. Deswegen muss man zum jetzigen Zeitpunkt so eine Erklärung nicht abgeben“, sagte er etwa im Interview mit Liga total.

Die VfL-Verantwortlichen wollten sich am Sonntagabend nach der 3:1-Party gegen Bayer Leverkusen ebenfalls noch nicht aus der Reserve locken lassen. „Dazu sagen wir heute nichts“, sagte etwa VW-Chef Martin Winterkorn. „Gehen sie davon aus, dass der Kollege Garcia alles im Griff hat.“

Jener Francisco Javier Garcia Sanz ist Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrates wollte gestern ebenfalls noch nicht bestätigen, dass die Personalie Allofs kurz vor dem Abschluss steht. „Wir freuen uns über das 3:1. Ich habe immer gesagt, dass wir auf sie zukommen, wenn etwas ist. Es ist noch nichts“, sagte er zu den vor der VW-Arena wartenden Medienvertretern. Gefragt, ob es mit der Verpflichtung bald etwas werden könne, sagte er: „Es könnte alles werden.“

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