VfL feiert ersten Heimsieg der Saison

Wolfsburg  Der VfL Wolfsburg kann zu Hause doch gewinnen - und wie. Gegen Bayer Leverkusen gelang dem VfL ein souveräner 3:1 (3:0)-Erfolg.

Dabei hatten die Vorzeichen nicht gerade auf den ersten Heimsieg der „Wölfe“ in dieser Saison der Fußball-Bundesliga hingedeutet. Auf der einen Seite standen die Leverkusener, die wettbewerbsübergreifend seit zwölf Spielen nicht mehr verloren hatten, auf der anderen Seite der VfL, der am vergangenen Wochenende unter Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner mit einer 0:1-Niederlage in Nürnberg den ersten Rückschlag hinnehmen musste. Doch davon war gegen die Bayer-Elf nichts zu sehen. Angeführt von einem überragenden Diego kamen die „Wölfe“ zu einem klaren Sieg.

In der ersten Hälfte hatten zwar lange die Leverkusener das Spiel bestimmt, die Tore schoss aber der VfL. Während die Bayer-Elf nach den vielen englischen Wochen umständlich und behäbig agierte, schalteten die Wolfsburger schnell von Defensive auf Offensive um. Diego brachte die Grün-Weißen bereits in der fünften Minute mit einem tollen Freistoß in Führung. Aus 18 Metern Torentfernung zirkelte der Brasilianer den Ball über die Mauer hinweg, Bayer-Keeper Michael Rensing reagierte nicht mal.

Danach konnte sich die von Köstner erneut unveränderte VfL-Formation aber bei ihrem Keeper Diego Benaglio bedanken, dass sie nicht den Ausgleich kassierte. Er reagierte bei einem Freistoß von Gonzalo Castro glänzend, fischte den Ball aus der unteren Ecke (8.). Die Gäste hatten anschließend weiter mehr vom Spiel, effektiver war aber der VfL. Einen schönen Angriff über Ivica Olic und Bas Dost schloss Diego mit seinem zweiten Treffer (16.) ab. Das dritte VfL-Tor leitete der Brasilianer mit einem tollen Pass auf Marcel Schäfer ein. Die Flanke des Linksverteidigers fand wiederum Dost, der mit dem Fuß vollendete (33.).

Anschließend war aus der Partie die Luft raus. Bayer war nur noch darauf bedacht, eine höhere Niederlage zu verhindern. Der VfL verwaltete bis auf wenige gute Offensiv-Vorstöße das Ergebnis und ließ sich von den eigenen Fans unter den 24.825 Zuschauern endlich mal für eine gute Leistung im eigenen Stadion feiern. Da ging Stefan Kießlings Treffer zum 3:1 in der Schlussminute fast unter.

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