Köstner reist mit schönen Erinnerungen zum Club

Wolfsburg  Gegen Nürnberg wollen die „Wölfe“ den dritten Sieg in Folge feiern. Ihr Trainer weiß jedenfalls, wie man den FCN schlagen kann.

Im April 2010 siegte der VfL Wolfsburg mit Lorenz-Günther Köstner auf der Bank 2:0 beim 1. FC Nürnberg.

Foto: imago

Im April 2010 siegte der VfL Wolfsburg mit Lorenz-Günther Köstner auf der Bank 2:0 beim 1. FC Nürnberg. Foto: imago

Wenn Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg antritt, soll der dritte Sieg unter Lorenz-Günther Köstner her. Der Interimstrainer weiß immerhin schon wie es sich anfühlt, bei den Franken zu gewinnen.

In seiner ersten Amtszeit als Feuerwehrmann auf dem VfL-Trainerstuhl war Köstner mit den „Wölfen“ am 11. April 2010 beim FCN zu Gast, siegte letztlich 2:0. Ein Auswärtssieg, der dem 60-Jährigen immer noch präsent ist. „Ich erinnere mich noch gut an das Spiel in Nürnberg. Damals haben wir die Druckphase des Clubs gut überstanden und danach durch zwei klasse Kontertore von Edin Dzeko und Grafite gewonnen“, erinnert sich Köstner.

Kein Wunder, dass er die Reise zum Tabellennachbarn daher auch ohne Magengrummeln antritt. „Es ist ein gutes Gefühl, mit einer solchen Erinnerung nach Nürnberg zu fahren.“ Das gute Gefühl dürfte zudem durch die bislang erfolgreiche englische Woche mit zwei klaren Siegen in Folge noch verstärkt werden. Doch in Euphorie will Köstner nicht verfallen, warnt vielmehr vor dem Tabellen-Fünfzehnten; „Ich erwarte ein brisantes Spiel weil Nürnberg noch kein Heimspiel gewonnen hat. Zudem hatten sie auch kein Pokalspiel unter der Woche. Wir müssen uns auf eine Partie auf Augenhöhe einstellen“, sagt er.

Bei den Franken hat man den Wolfsburger Aufschwung jedenfalls genauestens registriert. „Der VfL zeigt langsam sein wahres Gesicht. Die Ansprüche von Wolfsburg sind höher, sowohl im DFB-Pokal als auch in der Bundesliga. Wir können nicht erwarten, sie vom Platz zu fegen“, sagt FCN-Trainer Dieter Hecking, der deshalb besonders auf die Unterstützung der Club-Fans setzt.

Ob auch die Ex-VfLer Alexander Esswein und Sebastian Polter von Beginn an für den Club auflaufen werden, wollte Hecking indes nicht verraten. „Jeder darf sich Hoffnung machen auf einen Einsatz, nicht nur die beiden Ex-Wolfsburger.“

Köstner dürfte es herzlich egal sein, wer bei den Nürnbergern aufläuft. Das Ziel des VfL-Trainers ist ohnehin klar: „Es wäre natürlich sehr wichtig, die Woche mit dem dritten Sieg abzuschließen“, sagt er. Denn: „Mit jedem Sieg wächst das Selbstvertrauen.“

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