VfL-Dribbler Vieirinha: Ich kann noch mehr machen

Wolfsburg  Als Topverstärkung wurde Vieirinha angekündigt. Bisher konnte der dribbelstarke Portugiese seine Qualitäten im VfL-Trikot aber nur selten zeigen.

Mit Tobias Werner (links) lieferte sich Vieirinha in Augsburg auf der Außenbahn packende Zweikämpfe.

Foto: Ruiz/rs24

Mit Tobias Werner (links) lieferte sich Vieirinha in Augsburg auf der Außenbahn packende Zweikämpfe. Foto: Ruiz/rs24

„Ich kann noch mehr machen“, gibt der 26-Jährige nach den ersten drei Saisonspielen in der Fußball-Bundesliga zu. Er hatte gute Momente, wie nach seiner Einwechslung in Stuttgart, als er den Siegtreffer vorbereitete. Er hatte aber auch schlechte Momente, wie gegen Hannover, als ihm fast keine Aktion gelang. Ballverluste und Fehlpässe prägten den Auftritt des Offensivspielers im Derby. „Dieses Spiel sollten wir alle am besten schnell vergessen“, sagt Vieirinha.

Der Portugiese wurde in dieser Spielzeit von VfL-Trainer Felix Magath bisher auf der rechten Angriffsseite eingesetzt, nachdem er in der vergangenen Rückrunde oft auch über links kam. Darin sieht Vieirinha aber keinen Grund für seine schwankenden Leistungen. „Der rechte Fuß ist mein starker Fuß. Das System ist nicht das Problem. Wir müssen einfach gewinnen“, sagt er. Mit einem Erfolgserlebnis würde das Selbstvertrauen wachsen, die VfL-Mannschaft wieder ein Stück gefestigter werden. „Ein Sieg gegen Fürth würde vieles ändern“, ist sich Vieirinha sicher.

Eine Veränderung hat er bereits durchgemacht. Im Gegensatz zu seiner vorherigen Station in Griechenland wird ihm in Deutschland auch physisch alles abverlangt. „Es geht alles viel schneller, aber ich habe mich bereits sehr viel besser angepasst als in der vergangenen Saison“, findet der Außenstürmer.

Damals hatte ihn vor allem eine langwierige Adduktorenverletzung zurückgeworfen. Deshalb zeigt sein Trainer Verständnis, dass der Techniker noch nicht die erhoffte Verstärkung für die Offensive war. „Seit er zu uns gewechselt ist, hat Vieirinha wegen seiner Verletzung kaum gespielt. Für ihn ist diese Saison auch erst der Beginn, sich an die Bundesliga zu gewöhnen. Aber im Training sieht man, welche Fähigkeiten er hat. Er muss jetzt den Dreh finden, dass er das, was er kann, auch im Spiel umsetzt“, sagt Magath.

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