Dost: Ich werde noch mein Debüt für die Elftal geben

Wolfsburg  Bas Dost ist enttäuscht. Sein erstes Spiel in der niederländischen A-Nationalmannschaft muss wegen einer Verletzung noch warten.

Bas Dost war bereits angeschlagen in das Spiel gegen Hannover gegangen. Nun fällt der VfL-Angreifer für unbestimmte Zeit aus.

Foto: regios24/Priebe

Bas Dost war bereits angeschlagen in das Spiel gegen Hannover gegangen. Nun fällt der VfL-Angreifer für unbestimmte Zeit aus. Foto: regios24/Priebe

Allzu gerne hätte der Stürmer des VfL am Freitag sein Debüt in der Elftal gegeben. Doch der Angreifer ist verletzt und muss sich in Wolfsburg behandeln lassen. Selbst sein Einsatz im nächsten Punktspiel steht auf der Kippe. „Ich bin verletzt. Das ist nicht gut. Ich war sehr glücklich über die Einladung zur Nationalmannschaft gewesen, jetzt ist die Enttäuschung groß. Aber ich werde noch mein Debüt für die Elftal geben“, sagt der Stürmer des Fußball-Bundesligisten. Er war am Dienstag nach Wolfsburg zurückgekehrt. Seine Verletzung, die er bereits seit dem Stuttgart-Spiel hat, ist doch schlimmer als angenommen. Die Kapsel im linken Knöchel hat etwas abbekommen und auch ein Band ist angerissen. „Ich habe Probleme bei schnellen Bewegungen“, beschreibt der 23-Jährige die Auswirkungen. Er wird in den nächsten Tagen ein Reha-Programm absolvieren. Wann er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist offen. Trotzdem ist der Stürmer zuversichtlich, im nächsten Punktspiel beim FC Augsburg wieder auf dem Platz stehen zu können. „Gegen Augsburg möchte ich spielen. Wir haben eine gute medizinische Abteilung beim VfL, die macht mich wieder fit“, sagt Dost.

Er brennt auch deshalb so auf den nächsten Bundesliga-Einsatz mit den „Wölfen“, weil er den Eindruck des letzten Auftritts möglichst schnell vergessen machen will. Bei der 0:4-Derbypleite gegen Hannover hing der Angreifer völlig in der Luft, nahm am Wolfsburger Spiel so gut wie gar nicht teil. „Unsere Leistung war so schlecht“, sagt Dost. „Das kann mal passieren, aber nicht sehr oft“, fügt er hinzu.

Auch mit seiner eigenen Leistung geht er sehr selbstkritisch um, übrigens nicht nur in der Partie gegen 96. „In Stuttgart habe ich zwar das Siegtor geschossen, aber auch dort war ich mit meiner Leistung nicht zufrieden“, sagt Dost. Ihm ist bewusst, dass er sich auch als Torjäger noch mehr ins Spiel einbringen muss. Dafür muss er aber erst wieder 100-prozentig fit werden. Das ist für ihn die nächste Aufgabe.

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